Leistungen · Exit vorbereiten

    Exit vorbereiten — das Unternehmen verkaufsreif machen

    • Erstgespräch kostenfrei, unverbindlich und streng vertraulich
    • Über 100 abgeschlossene Verkäufe und Nachfolgen in über 20 Jahren
    • Blick aus der Käuferperspektive, nicht aus der Beraterperspektive
    • Keine Verpflichtung zu einem späteren Verkaufsmandat

    Der Preis eines Unternehmens entscheidet sich nicht am Verhandlungstisch, sondern in den ein bis zwei Jahren davor. Was dort versäumt wurde, lässt sich später nur noch erklären.

    Exit-Vorbereitung heißt: das Unternehmen so aufstellen, dass ein Käufer es ohne Abschläge übernehmen kann. Das ist weniger eine Frage von Kosmetik als eine Frage davon, welche Risiken ein Erwerber im Kaufpreis einpreisen muss — und welche man ihm vorher nehmen kann.

    Woran Käufer die Verkaufsreife messen

    Die Prüfkriterien sind über Branchen und Käufertypen hinweg erstaunlich ähnlich. Vier Punkte entscheiden.

    Unabhängigkeit vom Inhaber

    Der wichtigste Punkt. Wenn Kundenbeziehungen, Fachwissen und Entscheidungen an einer Person hängen, kauft der Erwerber ein Risiko — und sichert es über lange Bindungsfristen, Earn-Outs oder Kaufpreiseinbehalte ab. Eine eingearbeitete zweite Führungsebene ist der wirksamste Werthebel, den es gibt, und zugleich der, der am längsten braucht.

    Qualität und Herleitbarkeit der Zahlen

    Monatliche Auswertungen, saubere Abgrenzungen, eine nachvollziehbare Überleitung vom Jahresabschluss zum bereinigten Ergebnis. Wo Zahlen erst auf Nachfrage entstehen, unterstellt ein Käufer Unsicherheit und rechnet sie ein.

    Konzentration auf Kunden und Lieferanten

    Hängt ein erheblicher Umsatzanteil an wenigen Kunden oder die Produktion an einem einzigen Lieferanten, ist das ein bekannter Bewertungsabschlag. Kurzfristig ändern lässt sich das selten — offen darstellen und erklären dagegen immer, und das kostet weniger, als wenn es in der Prüfung auffällt.

    Ordnung in Verträgen und Gesellschaft

    Gesellschaftsvertrag und Beschlüsse, Miet-, Lizenz- und Kundenverträge, gewerbliche Schutzrechte, Verträge mit nahestehenden Personen. Formale Lücken vernichten selten Wert, verzögern aber zuverlässig — und jede Verzögerung kostet Verhandlungsposition.

    Die typischen Dealbreaker

    Manche Befunde kosten nicht Prozente, sondern die Transaktion. Sie gehören vorher gefunden.

    Ungeklärte Rechte am eigenen Produkt

    Wenn nicht belegbar ist, dass Software, Marken oder Entwicklungen tatsächlich dem Unternehmen gehören — etwa weil freie Mitarbeiter ohne Rechteübertragung gearbeitet haben —, stoppt das jeden professionellen Käufer.

    Offene Prüfungsverfahren

    Laufende Verfahren bei Finanzverwaltung oder Sozialversicherung führen zu Einbehalten, die über Jahre laufen. Abgeschlossene und dokumentierte Verfahren sind dagegen meist erledigt.

    Klauseln zum Gesellschafterwechsel

    Kunden-, Miet- oder Finanzierungsverträge mit einem Sonderkündigungsrecht bei Eigentümerwechsel verwandeln den Verkauf selbst in ein Risiko. Wer sie kennt, kann sie vorher nachverhandeln.

    Vermischung von Privat und Betrieb

    Immobilien, Fahrzeuge, Versicherungen oder Darlehen zwischen Gesellschafter und Gesellschaft müssen sauber getrennt oder zumindest vollständig dargestellt sein. Was hier unklar bleibt, wird in der Prüfung zum Misstrauen gegenüber allem anderen.

    Der zeitliche Rahmen

    Nicht alles lässt sich gleich schnell verändern. Die Reihenfolge ergibt sich aus der Vorlaufzeit.

    Zwei Jahre vorher

    Aufbau der zweiten Führungsebene, Reduktion der Kundenkonzentration, Nachverhandlung verlustbringender Altverträge, Trennung von Privat- und Betriebsvermögen. Das sind die Maßnahmen, die Zeit brauchen und den größten Effekt haben.

    Ein Jahr vorher

    Aufbereitung des Zahlenwerks, Herleitung des bereinigten Ergebnisses, Sichtung sämtlicher Verträge, Klärung der Rechte an geistigem Eigentum, Aufbau des Datenraums.

    Sechs Monate vorher

    Festlegung der Struktur und der steuerlichen Weichen mit Ihrem Steuerberater, Entscheidung über Voll- oder Teilverkauf, Vorbereitung der Unterlagen für die Käuferansprache. Danach beginnt der eigentliche Prozess, beschrieben unter Unternehmen verkaufen.

    Wie wir die Exit-Vorbereitung begleiten

    IGCP Capital Partners arbeitet seit über 20 Jahren als unabhängige Transaktionsberatung und hat mehr als 100 Verkäufe und Nachfolgen abgeschlossen. Wir sehen Ihr Unternehmen dabei aus der Perspektive, die zählt: der des Käufers.

    Standortbestimmung

    Am Anfang steht eine ehrliche Einschätzung, wo das Unternehmen heute steht — welche Abschläge ein Käufer heute vornehmen würde und woran das liegt. Das Ergebnis ist keine Präsentation, sondern eine Liste konkreter Punkte mit Wirkung und Aufwand.

    Maßnahmenplan und Begleitung

    Daraus entsteht ein Plan mit Reihenfolge und Zeitachse. Die Umsetzung liegt bei Ihnen und Ihren Fachberatern; wir begleiten sie, prüfen den Fortschritt aus Käufersicht und sagen, wann das Unternehmen prozessreif ist.

    Ohne Verpflichtung zum Verkauf

    Eine Exit-Vorbereitung verpflichtet zu nichts. Viele Inhaber nutzen sie, um überhaupt erst zu entscheiden, ob und wann ein Verkauf in Frage kommt. Das erste Gespräch ist kostenfrei, unverbindlich und streng vertraulich.

    Weiterführend: Exit vorbereiten: Woran Käufer die Verkaufsreife messen, Unternehmenswert steigern und Vendor Due Diligence.

    Häufige Fragen

    Wie früh sollte ich mit der Exit-Vorbereitung beginnen?
    Ein bis zwei Jahre vor dem angestrebten Verkauf. In diesem Zeitraum lassen sich die Punkte, die den Preis am stärksten bewegen, tatsächlich noch verändern: die Abhängigkeit vom Inhaber, die Kundenkonzentration, die Qualität des Zahlenwerks. Wer erst mit dem Käufer am Tisch beginnt, kann nur noch erklären, nicht mehr gestalten.
    Was ist der wirksamste einzelne Hebel?
    Eine funktionierende zweite Führungsebene. Je stärker Kundenbeziehungen, technisches Wissen und Entscheidungen an einer Person hängen, desto weniger ist das Unternehmen ohne diese Person wert — und desto länger will der Käufer diese Person binden. Beides kostet Kaufpreis.
    Lohnt sich eine Vendor Due Diligence?
    Ab einer gewissen Transaktionsgröße ja. Wer die Schwachstellen des eigenen Unternehmens kennt, bevor der Käufer sie findet, verliert weniger in der Nachverhandlung. Bei kleineren Transaktionen reicht meist eine strukturierte interne Prüfung entlang derselben Fragen.
    Muss ich das Ergebnis vor dem Verkauf noch steigern?
    Nicht um jeden Preis. Ein kurzfristig aufgehübschtes Ergebnis erkennt jeder erfahrene Käufer in der Prüfung — und bewertet danach alle übrigen Zahlen vorsichtiger. Wirksamer ist, das nachhaltige Ergebnis sauber herzuleiten und Sondereffekte nachvollziehbar zu erklären.
    Was kostet eine Exit-Vorbereitung?
    Das hängt vom Umfang ab. Eine Standortbestimmung mit Maßnahmenplan ist deutlich günstiger als eine begleitete Umsetzung über zwei Jahre. Das Erstgespräch, in dem wir den Bedarf einschätzen, ist kostenfrei und unverbindlich.

    Wenn Sie den Verkauf in den kommenden Jahren planen, klären wir im Erstgespräch kostenfrei, wo Ihr Unternehmen heute steht.

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