Sie führen ein Unternehmen in Köln oder im Rheinland und denken über einen Verkauf, eine Nachfolgelösung oder den Einstieg eines Investors nach. IGCP Capital Partners übernimmt in solchen Situationen die Mandatsführung – von der Vorbereitung bis zum Abschluss, diskret und mit einem Ablauf, den Sie jederzeit nachvollziehen können. Ein erstes Gespräch verpflichtet zu nichts.
Die Kölner Wirtschaft steht auf mehreren Beinen gleichzeitig: Versicherungen und Finanzwirtschaft, Medien und Rundfunk, chemische Industrie entlang des Rheins, dazu Handel, Konsumgüter und ein großer Logistikapparat. Anders als Standorte, die von einer einzigen Leitbranche getragen werden, verteilt sich die Wertschöpfung hier auf viele mittelgroße Träger.
Interessanter als die Cluster selbst ist die Schicht darunter: Zulieferbetriebe, technische Dienstleister, Handelshäuser, Spezialanbieter in engen Nischen – überwiegend inhabergeführt, häufig seit zwei oder drei Generationen in Familienhand, oft mit Gesellschafterkreisen, die über die Jahre größer geworden sind. Genau diese Unternehmen stehen aktuell reihenweise vor der Eigentümerfrage.
Daraus ergibt sich eine zweischneidige Ausgangslage. Die räumliche Enge zwischen Köln, Bonn, der Landeshauptstadt und dem Ruhrgebiet bringt viele denkbare Erwerber in Reichweite. Sie bringt aber auch mit sich, dass Wettbewerber, Lieferanten und Kunden einander kennen. Eine unbedachte Ansprache spricht sich hier schneller herum, als sich anschließend korrigieren lässt.
Üblicherweise prüft der Käufer, und der Verkäufer reagiert. Bei einer Vendor Due Diligence dreht sich diese Reihenfolge um: Der Verkäufer lässt sein eigenes Unternehmen durchleuchten – Zahlenwerk, Recht, Steuern, je nach Fall auch Markt und Kundenstruktur – und geht mit dem Ergebnis in den Prozess, statt es sich abfragen zu lassen.
Der Aufwand lohnt nicht in jedem Mandat. Er lohnt, wenn mehrere Interessenten parallel geführt werden sollen, denn dann ersparen Sie sich, dieselben Fragen viermal in vier Varianten zu beantworten. Er lohnt bei großen oder uneinigen Gesellschafterkreisen, weil eine externe Prüfung intern als neutrale Instanz wirkt. Und er lohnt, wenn Sie selbst ahnen, wo es klemmt. Bei überschaubarer Struktur und einem einzigen ernsthaften Erwerber reicht dagegen eine interne Vorprüfung.
Die Befunde, die am Ende Kaufpreis kosten, sind selten dramatisch – sie sind unordentlich. Eine Anteilshistorie mit Lücken. Beschlüsse, die nie protokolliert wurden. Vereinbarungen zwischen Besitz- und Betriebsgesellschaft, die niemand je schriftlich fixiert hat. Kundenverträge, die dem Vertragspartner beim Eigentümerwechsel ein Kündigungsrecht geben. Ergebnisbereinigungen, für die es keine Herleitung gibt. Eine Software, deren Lizenzen auf eine andere Gesellschaft laufen.
Fast alles davon ist im Vorfeld reparabel: Beschlüsse nachholen, mündliche Absprachen in Verträge überführen, Konditionen zwischen verbundenen Gesellschaften auf eine nachvollziehbare Grundlage stellen, Ergebnisbereinigungen mit Belegen unterlegen, Zustimmungen einholen, wo Verträge sie verlangen. Was vorher geregelt wurde, ist eine Fußnote. Was ein Käufer selbst findet, wird ein Argument.
Ein Datenraum ist keine Ablage, sondern ein Steuerungsinstrument. Wir bauen ihn nach Prüfungsgebieten auf – Gesellschaftsrecht, Finanzen, Steuern, Verträge, Personal, IT, Immobilien, Versicherungen, Compliance – und halten die Nummerierung über den gesamten Prozess stabil, damit jede Frage und jede Antwort später eindeutig einem Dokument zugeordnet werden kann.
Die Freigabe erfolgt in Stufen. Die erste Stufe erhalten alle qualifizierten Interessenten mit unterzeichneter Vertraulichkeitsvereinbarung; sie enthält genug, um ein indikatives Angebot zu rechnen, aber noch keine Information, deren Kenntnis einem Wettbewerber im Rheinland nützt. Namentliche Kundenlisten, Kalkulationsgrundlagen, Personaldaten und technische Details folgen erst in der finalen Runde – mit Wasserzeichen, eingeschränkten Downloadrechten und einem Zugriffsprotokoll, das nebenbei verrät, welcher Bieter tatsächlich arbeitet.
Die Q&A-Phase entscheidet dann über Tempo und Preis. Fragen laufen ausschließlich schriftlich und ausschließlich über uns. Jede Frage wird thematisch zugeordnet, an genau einen internen Verantwortlichen gegeben und vor der Freigabe gegengelesen. Antworten sammeln wir in festen Zyklen, statt sie einzeln durchzureichen – das schützt Ihr operatives Geschäft, das während des Prozesses weiterlaufen muss. Und es verhindert das häufigste vermeidbare Problem: zwei Antworten aus dem Unternehmen, die einander widersprechen. Genau daraus entstehen Nachverhandlungen, die inhaltlich gar nicht nötig wären.
Der häufigste Fall bei Kölner Familienunternehmen: Eine natürliche Person hält ihre GmbH-Anteile im Privatvermögen und veräußert sie – die Grundlagen dazu unter GmbH verkaufen. Ab einer Beteiligungsquote von einem Prozent kommt das Teileinkünfteverfahren nach § 17 EStG zur Anwendung: Steuerlich angesetzt wird nur ein Teil des Veräußerungsgewinns, dieser Teil dann mit dem persönlichen Einkommensteuersatz des Gesellschafters. Gewerbesteuer löst dieser Weg nicht aus – der Kölner Hebesatz von 475 Prozent, effektiv 16,625 Prozent, bleibt außen vor.
Wichtiger als der Tarif ist die Bemessungsgrundlage: Veräußerungspreis abzüglich Veräußerungskosten und Anschaffungskosten. Der letzte Posten ist in gewachsenen Gesellschaften regelmäßig der schwächste. Kapitalerhöhungen aus den Neunzigerjahren, Anteilsübertragungen innerhalb der Familie, Gesellschafterdarlehen, die nie sauber abgegrenzt wurden – wer das nicht belegen kann, versteuert im Zweifel mehr, als er müsste. Diese Rekonstruktion gehört an den Anfang der Vorbereitung, nicht ans Ende.
Ebenso früh gehört geklärt, wie die Kaufpreisstruktur wirkt: Earn-outs, einbehaltene Kaufpreisteile und Verkäuferdarlehen verschieben Zuflüsse über mehrere Jahre, und die steuerliche Folge will vor der Vertragsunterzeichnung durchgerechnet sein, nicht danach. Anders liegt der Fall, wenn die Anteile über eine Holding gehalten werden – dort greift § 8b KStG – oder wenn eine Betriebsimmobilie mitgeht und in Nordrhein-Westfalen die Grunderwerbsteuer hinzutritt. Beides sind eigene Themen. Diese Seite ersetzt keine steuerliche Beratung; sie zeigt, welche Fragen Sie rechtzeitig stellen sollten.
Wir übernehmen den gesamten Weg: Aufbereitung, verkäuferseitige Prüfung, Datenraum, Ansprache, Verhandlung, Abschluss. Im dicht besiedelten Rheinland steuern wir zusätzlich, wer zu welchem Zeitpunkt überhaupt erfährt, dass verkauft wird.
Soll nicht das ganze Unternehmen weggegeben, sondern eine Minderheit abgegeben oder Wachstum finanziert werden, suchen wir den passenden Partner. Rheinische Family Offices und auf inhabergeführte Unternehmen spezialisierte Beteiligungshäuser fragen zuerst nach Ertragsqualität und Governance.
Übergabe an die nächste Generation, an das Management oder an einen externen Erwerber. In gewachsenen Familiengesellschaften beginnt die Arbeit nicht beim Käufer, sondern bei der Frage, wer im Gesellschafterkreis was entscheidet.
Kennenlernen ohne Unterlagen
Für ein erstes Gespräch müssen Sie nichts vorbereiten. Wir hören zu, ordnen ein, was realistisch erreichbar ist, und sagen Ihnen offen, ob und wann ein Prozess für Sie überhaupt sinnvoll ist.
Aufbereitung und Vendor Due Diligence
Bewertung, Unterlagen, Gesellschafterthemen. Parallel betrachten wir Ihr Unternehmen mit den Augen des künftigen Käufers und räumen weg, was sonst später als Preisargument zurückkommt.
Datenraum, Ansprache, Bieterführung
Der Datenraum steht, bevor der erste Interessent kontaktiert wird. Danach führen wir mehrere Bieter parallel – in gestaffelten Freigabestufen und mit einem Q&A-Verfahren, das ausschließlich über uns läuft.
Vertrag, Signing, Closing
Wir verhandeln Garantien, Freistellungen und Kaufpreismechanik mit und bleiben bis zur Unterschrift beim Notar an Ihrer Seite. Zu Terminen, die Anwesenheit verlangen, kommen wir nach Köln.
Eine Klarstellung, bevor Sie weiterlesen: IGCP Capital Partners hat keine Kölner Adresse. Unser Büro steht in Wien. Wir halten es für redlicher, das zu sagen, als eine Repräsentanz zu inszenieren. Anwesenheit schulden wir Ihnen dort, wo sie einen Unterschied macht – in der Managementpräsentation, in Verhandlungsrunden, beim Notartermin. Der Rest der Arbeit findet ohnehin am Schreibtisch und am Telefon statt.
Im Rheinland hat die Distanz sogar einen eigenen Nutzen. Wo sich viele Marktteilnehmer seit Jahren kennen, ist ein Mandatsführer ohne lokale Verbindungen frei von Rücksichten, Parallelinteressen und informellen Kanälen. Suchen Sie zunächst eine Größenordnung, hilft unser Unternehmenswert-Rechner. Wie sich der Generationswechsel bundesweit darstellt, beschreibt der Leitfaden Unternehmensnachfolge Deutschland. Alle Regionen gebündelt finden Sie auf der Seite M&A Berater Deutschland.
Hier geht es um die Mandatsführung selbst – um den Partner, der Ihren Prozess aufsetzt und steuert. Planen Sie dagegen die geordnete Übergabe innerhalb von Familie oder Management, führt Unternehmensnachfolge Köln weiter. Geht es Ihnen um frisches Kapital oder um einen Beteiligungspartner statt um einen Vollverkauf, ist Investor finden Köln die richtige Anlaufstelle.
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Erzählen Sie uns von Ihrem Unternehmen im Rheinland – das erste Gespräch ist kostenfrei, vertraulich und ohne Verpflichtung.