FAQ

    Häufige Fragen zu M&A, Unternehmensverkauf und Nachfolge

    Die wichtigsten Fragen rund um Unternehmensverkauf, Nachfolge, Bewertung und Investorensuche — kurz und fundiert beantwortet. Für eine individuelle Einschätzung sprechen Sie vertraulich mit uns.

    Unternehmen verkaufen

    Wie läuft ein Unternehmensverkauf ab?

    Ein strukturierter Verkaufsprozess verläuft in Etappen: Vorbereitung und Bewertung, vertrauliche Ansprache passender Käufer, Absichtserklärung (LOI), Due Diligence, Vertragsverhandlung und Closing. Der geführte Ablauf schützt Wert und Verhandlungsposition. Den vollständigen Ablauf beschreiben wir im Beitrag „Ablauf eines Unternehmensverkaufs"; die Begleitung übernimmt IGCP unabhängig und diskret.

    Wie lange dauert ein Unternehmensverkauf?

    Realistisch sechs bis zwölf Monate von der Vorbereitung bis zum Closing, bei komplexeren Transaktionen auch länger. Der größte Zeitfaktor ist nicht der Verkauf selbst, sondern die saubere Vorbereitung. Wer früh beginnt, verhandelt aus einer stärkeren Position und nicht unter Zeitdruck.

    Wie bleibt ein Unternehmensverkauf vertraulich?

    Über eine kuratierte, diskrete Ansprache statt eines öffentlichen Marktplatzes: Interessenten werden gezielt und erst nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung (NDA) einbezogen. Wird ein Verkauf zu früh bekannt, verunsichert das Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten. IGCP ist zur Verschwiegenheit verpflichtet.

    Strategischer Käufer oder Finanzinvestor — was ist besser?

    Ein strategischer Käufer aus dem Branchenumfeld zahlt oft den höchsten Preis, verändert nach dem Closing aber meist mehr (Strukturen, Standorte, Marke). Ein Finanzinvestor setzt häufig auf Kontinuität mit dem bestehenden Management. Welcher Weg passt, hängt von Ihren Zielen ab — mehr dazu im Beitrag „Strategischer Käufer oder Finanzinvestor".

    Was ist beim Verkauf einer GmbH besonders?

    Bei der GmbH werden entweder die Geschäftsanteile verkauft (Share Deal) oder einzelne Wirtschaftsgüter (Asset Deal) — mit erheblichen steuerlichen Folgen, die mit dem Steuerberater zu klären sind. Zudem ist die Abtretung der Geschäftsanteile notariell zu beurkunden. Details im Beitrag „GmbH verkaufen: Ablauf".

    Unternehmensnachfolge

    Was tun, wenn es keinen Nachfolger in der Familie gibt?

    Externe Nachfolge ist heute der Regelfall: Übergabe an das eigene Management (MBO), an einen externen Manager (MBI), an einen strategischen Käufer oder an einen Investor. Welcher Weg trägt, entscheidet eine frühe und ehrliche Standortbestimmung. Mehr dazu: „Unternehmensnachfolge ohne Familie" und unsere Leistung Nachfolge.

    Wann ist der richtige Zeitpunkt, die Nachfolge anzugehen?

    Früher als die meisten denken. Eine Nachfolge ist ein geführter Prozess über Jahre, kein einzelnes Ereignis — idealerweise beginnt die Vorbereitung drei bis fünf Jahre vor der geplanten Übergabe. Mehr dazu: „Der richtige Zeitpunkt für die Nachfolge".

    Was ist der Unterschied zwischen MBO und MBI?

    Beim Management-Buy-out (MBO) übernimmt das vorhandene Führungsteam, beim Management-Buy-in (MBI) ein externer Manager. MBO bietet Kontinuität, MBI bringt frische Führung — beide stehen und fallen mit Finanzierung und Person. Vergleich im Beitrag „MBO vs. MBI".

    Unternehmensbewertung

    Wie wird der Wert eines Unternehmens ermittelt?

    In der Praxis vor allem über das Multiplikatorverfahren (bereinigtes EBITDA × branchenüblicher Faktor) und das Ertragswertverfahren; der Substanzwert spielt bei ertragsschwachen oder vermögenslastigen Betrieben eine Rolle. Der belastbare Wert entsteht aber in der Verhandlung, nicht in einer Formel. Grundlagen: „Was ist mein Unternehmen wert?" und unsere Leistung Unternehmensbewertung.

    Was kostet eine professionelle Unternehmensbewertung?

    Das hängt von Größe, Komplexität und Anlass ab (Verkauf, Nachfolge, Finanzierung). Eine erste Einordnung liefert unser kostenloser Unternehmenswert-Rechner; das vertrauliche Erstgespräch bei IGCP ist ebenfalls kostenlos.

    Kann ich den Unternehmenswert selbst berechnen?

    Für eine erste Orientierung ja: Mit unserem kostenlosen Unternehmenswert-Rechner erhalten Sie in wenigen Minuten eine realistische Wertbandbreite. Für Banken, Investoren oder einen Verkauf braucht es allerdings eine professionell erstellte, anerkannte Bewertung.

    Wie steigere ich den Wert meines Unternehmens vor dem Verkauf?

    Die wirksamsten Hebel: Abhängigkeit vom Inhaber reduzieren, wiederkehrende Umsätze stärken, Kundenkonzentration senken sowie Zahlen und Prozesse sauber dokumentieren. Das braucht Vorlauf — fünf konkrete Hebel im Beitrag „Unternehmenswert steigern".

    Investoren & Kapital

    Wie finde ich einen Investor für mein Unternehmen?

    Über eine strukturierte, vertrauliche Ansprache passender Beteiligungsgesellschaften, Family Offices oder strategischer Partner — abgestimmt auf Ihr Ziel (Wachstumskapital, Teilverkauf oder Nachfolge). Mehr dazu: unsere Leistung Investorensuche.

    Minderheits- oder Mehrheitsbeteiligung — was ist sinnvoll?

    Eine Minderheitsbeteiligung bringt Kapital und einen Partner, lässt Ihnen aber die Kontrolle; eine Mehrheit bedeutet meist einen klareren Übergang. Was passt, hängt von Kapitalbedarf, Zeithorizont und Ihrer Rolle nach dem Einstieg ab.

    Zusammenarbeit mit IGCP

    Was macht ein M&A-Berater und wann lohnt er sich?

    Ein M&A-Berater strukturiert den Prozess, bewertet das Unternehmen, spricht Gegenparteien an und führt die Verhandlung — auf Ihrer Seite und ohne Interessenkonflikt. Er lohnt sich, sobald es um die wichtigste Transaktion eines Unternehmerlebens geht und Erfahrung, Netzwerk und Diskretion den Unterschied machen. Mehr: unsere Leistung Strategische Beratung.

    Was kostet die Zusammenarbeit mit IGCP?

    M&A-Mandate werden üblicherweise über eine Kombination aus laufendem Honorar und einer erfolgsabhängigen Provision vergütet; die konkrete Struktur richtet sich nach Umfang und Transaktion. Das erste vertrauliche Gespräch ist unverbindlich und kostenlos.

    Was bedeutet „unabhängig" bei IGCP?

    Wir sind ausschließlich unseren Mandanten verpflichtet — keine Bankenbindung, keine Produktinteressen, keine Provisionen von der Käuferseite. Das vermeidet Interessenkonflikte und stellt sicher, dass jede Empfehlung Ihrem Ziel dient.

    Für welche Unternehmen arbeitet IGCP?

    Schwerpunkt sind inhabergeführte Unternehmen und Familienunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. IGCP bringt über 20 Jahre Erfahrung und mehr als 100 begleitete Transaktionen ein, auch grenzüberschreitend.

    Wie läuft ein erstes Gespräch mit IGCP ab?

    Vertraulich, unverbindlich und kostenlos: Sie schildern Ihr Anliegen, wir ordnen Optionen und realistische Wege ein. Erst wenn die Richtung steht, sprechen wir über einen möglichen Prozess. Kontakt über das Kontaktformular oder office@igcp.at.

    Ihre Frage ist nicht dabei? Sprechen Sie vertraulich mit uns.

    Vertrauliches Erstgespräch