Kostenloser Rechner

    Unternehmenswert berechnen – Unternehmensbewertung Rechner kostenlos

    Kostenloser Unternehmenswert-Rechner mit realistischer Bandbreite für den DACH-Raum.

    Kurz beantwortet: Ja – der Unternehmenswert-Rechner von IGCP Capital Partners berechnet kostenlos eine indikative Wertbandbreite nach dem EBITDA-Multiplikatorverfahren für Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Eingaben sind Branche, Jahresumsatz, bereinigtes EBITDA, Nettoverschuldung, Umsatzentwicklung und Inhaberabhängigkeit; die hinterlegten Multiplikator-Spannen je Branche sind auf dieser Seite offengelegt.

    Der Rechner von IGCP Capital Partners ermittelt aus bereinigtem EBITDA, Branche, Unternehmensgröße, Umsatzentwicklung und Inhaberabhängigkeit eine indikative Wertbandbreite nach dem Multiplikatorverfahren – kostenlos; für die Anzeige der Wertbandbreite werden E-Mail-Adresse und Einwilligung abgefragt. Die Bandbreite ist eine Orientierung, kein Gutachten. Für eine fundierte Einordnung im DACH-Raum begleiten wir Sie persönlich. Mehr dazu unter Was ist mein Unternehmen wert?.

    Bereinigt um Einmaleffekte und marktübliches Geschäftsführergehalt.

    Verbindlichkeiten minus Kassenbestand und Bankguthaben. Überwiegt die Liquidität, wählen Sie Netto-Guthaben.

    Warum Banken und Investoren keinen Online-Rechner akzeptieren.

    Ein Online-Rechner liefert eine erste Orientierung — nicht mehr und nicht weniger. Banken, Finanzierungspartner und Investoren akzeptieren keine Online-Rechner. Für Finanzierung, Nachfolge oder Verkauf braucht es eine professionell erstellte, anerkannte Unternehmensbewertung mit bereinigtem EBITDA, plausibilisierter Planung, Vergleichstransaktionen und nachvollziehbarer Methodik.

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    So funktioniert die Berechnung (Multiplikatorverfahren).

    Der Unternehmenswert-Rechner von IGCP Capital Partners ist ein kostenloses Online-Werkzeug, das aus sechs Eingaben eine indikative Wertbandbreite nach dem Multiplikatorverfahren ableitet. Er liefert eine Orientierung für die interne Standortbestimmung und ersetzt keine anerkannte Unternehmensbewertung.

    In vier Schritten zur Wertbandbreite.

    1. Eingabe der Ausgangsdaten: Branche, Jahresumsatz, bereinigtes EBITDA, Nettoverschuldung (wahlweise als Netto-Schulden oder Netto-Guthaben), Umsatzentwicklung und Inhaberabhängigkeit.
    2. Auswahl der Multiple-Spanne: Der Rechner ordnet der gewählten Branche eine Spanne zu, die sich an Transaktionswerten im DACH-Raum orientiert.
    3. Justierung der Spanne: Unternehmensgröße, Umsatzentwicklung und Inhaberabhängigkeit verschieben die Spanne nach oben oder unten.
    4. Ableitung des Ergebnisses: Aus dem bereinigten EBITDA und der justierten Spanne ergibt sich der Enterprise Value; nach Abzug der Nettoverschuldung wird der Equity Value als Bandbreite ausgewiesen.

    Grenzen des Rechners.

    Das Ergebnis ist eine rechnerische Bandbreite auf Basis der eingegebenen Werte, keine Bewertung des konkreten Unternehmens und keine Aussage über einen erzielbaren Kaufpreis. Der Rechner prüft die Eingaben nicht auf Plausibilität, bildet weder Planung noch Vertragslage, Kundenstruktur oder stille Reserven ab und berücksichtigt keine steuerlichen Wirkungen. Banken, Finanzierungspartner und Investoren akzeptieren Online-Rechner nicht als Bewertungsgrundlage. Für Entscheidungen mit Tragweite ist eine anerkannte Unternehmensbewertung erforderlich.

    Der Rechner nutzt das in der Praxis am häufigsten eingesetzte Vorgehen für kleine und mittlere Unternehmen: das Multiplikatorverfahren auf Basis des EBITDA. Aus dem bereinigten EBITDA — also dem operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, korrigiert um Einmaleffekte und ein marktübliches Geschäftsführergehalt — wird mit einem branchenüblichen Multiple der Unternehmenswert (Enterprise Value) abgeleitet. Davon wird die Nettoverschuldung abgezogen, um zum Wert des Eigenkapitals (Equity Value) zu kommen.

    Die hinterlegten Multiple-Spannen orientieren sich an realen Transaktionswerten im DACH-Raum und werden anhand drei Faktoren justiert: Unternehmensgröße (kleine Einheiten unter 250.000 EUR EBITDA werden mit einem Größenabschlag bewertet, Einheiten über einer Million EUR mit einem moderaten Aufschlag), Umsatzentwicklung (Wachstum hebt, Rückgang senkt das Multiple) und Inhaberabhängigkeit (je stärker das Geschäft am Inhaber hängt, desto höher der Abschlag). Das Ergebnis ist eine Bandbreite — bewusst keine Punktzahl, weil eine seriöse Bewertung immer mit Unschärfen arbeitet.

    Kurz beantwortet: Rechner-Spannen und Marktdaten.

    Die im Rechner hinterlegten EBITDA-Multiplikator-Spannen sind Rechengrößen und keine Marktdaten. Als Marktbeobachtung weist DUB KMU Multiples (Stand Q3/2026) für 20 Branchen und drei Größenklassen EBITDA-Multiples aus: im Small-Cap-Segment (5 bis 50 Mio. Euro Umsatz) je nach Branche zwischen 3,6x und 9,0x, im Micro-Cap-Segment (unter 5 Mio. Euro Umsatz) zwischen 2,5x und 7,6x. Der Rechner verwendet gröbere Branchengruppen; in einzelnen Branchen liegen seine Spannen oberhalb der DUB-Spannen vergleichbarer Branchen. Lesen Sie die Bandbreite deshalb als Orientierung, nicht als Marktpreis, und vergleichen Sie sie mit der vollständigen Tabelle.

    Quelle: DUB KMU Multiples, Stand Q3/2026 (Deutsche Unternehmerbörse DUB.de GmbH; Stand ist das Quartal, kein Tagesdatum), abgerufen am 06.10.2026.

    Rechenparameter dieses Rechners.

    Dieser Rechner arbeitet mit offengelegten Parametern. Die folgenden EBITDA-Multiplikator-Spannen sind die im Werkzeug hinterlegten Rechengrößen — sie sind keine Aussage über einen erzielbaren Kaufpreis, kein Marktpreis und keine Unternehmensbewertung.

    BrancheEBITDA-Multiplikator-Spanne
    Software / IT7,0 – 10,5
    Industrie / Produktion6,0 – 8,5
    Handel / E-Commerce4,5 – 7,0
    B2B-Dienstleistung5,0 – 8,0
    Handwerk / Bau4,0 – 6,0
    Gesundheit / Pflege6,0 – 8,5
    Transport / Logistik4,5 – 6,5
    Gastronomie / Tourismus3,5 – 5,0
    Sonstige4,5 – 7,0

    Stand der Parameter: 12.06.2026 (Festlegung IGCP, Werkzeugparameter, keine Marktstatistik)

    Wie die Spanne justiert wird.

    1. Unternehmensgröße: Liegt das bereinigte EBITDA unter 250.000 Euro, wird die Spanne mit 0,8 multipliziert. Liegt es über 1.000.000 Euro, mit 1,1.
    2. Umsatzentwicklung: wachsend multipliziert die Spanne mit 1,1, stabil lässt sie unverändert, rückläufig multipliziert mit 0,85.
    3. Inhaberabhängigkeit: gering lässt die Spanne unverändert, mittel multipliziert mit 0,95, hoch mit 0,85.
    4. Equity Value: bereinigtes EBITDA multipliziert mit der justierten Multiplikator-Spanne, abzüglich der Nettoverschuldung beziehungsweise zuzüglich eines Nettoguthabens. Das Ergebnis wird auf 10.000 Euro gerundet. Übersteigen die Schulden die gesamte Enterprise-Value-Spanne, erläutert der Rechner, dass kein positiver Eigenkapitalwert verbleibt.
    5. Grenzfall: Ist das bereinigte EBITDA null oder negativ, gibt der Rechner kein Ergebnis aus — das Multiplikatorverfahren ist dann nicht anwendbar.

    Die Parameter werden auf dieser Seite offengelegt, damit das Ergebnis nachvollziehbar und überprüfbar ist. Für eine belastbare Bewertung sind bereinigtes EBITDA, Planung, Vertrags- und Kundenstruktur sowie Vergleichstransaktionen einzeln zu prüfen.

    Firmenwert berechnen: diese Faktoren bestimmen den Wert.

    Über die reinen Zahlen hinaus entscheiden qualitative Faktoren maßgeblich über die Höhe des Multiples, das ein Käufer tatsächlich zu zahlen bereit ist. Wesentlich sind: nachhaltige Ertragskraft statt einmaliger Ausreißer, eine ausgewogene Kundenstruktur ohne übermäßige Klumpenrisiken, dokumentierte Prozesse, eine qualifizierte zweite Führungsebene und eine plausible Wachstumsperspektive. Auch der Branchenzyklus, die Wettbewerbssituation und Markteintrittsbarrieren spielen eine Rolle.

    Welche Hebel besonders wirksam sind und wie man sie strukturiert in den Monaten vor einer Transaktion angeht, beschreiben wir in Unternehmenswert steigern. Die Erfahrung zeigt: Wer ein bis zwei Jahre vor einem geplanten Verkauf an den richtigen Stellen ansetzt, holt am Ende oft mehr heraus als durch Preisverhandlungen am Schluss.

    Unternehmen bewerten lassen: wann der Rechner nicht reicht.

    Für eine erste interne Standortbestimmung ist der Rechner gut geeignet. Sobald es um konkrete Entscheidungen mit Tragweite geht — Finanzierung, Nachfolge, Verkauf, Gesellschafterwechsel, Erbregelung —, braucht es eine fundierte Bewertung, die mehrere Verfahren kombiniert, die Planung kritisch würdigt und sich auf belastbare Vergleichsdaten stützt. Eine Übersicht der gängigen Verfahren und ihrer Anwendungsfälle finden Sie unter Unternehmensbewertung. Eine ausführliche Einordnung, was Ihren Unternehmenswert tatsächlich bestimmt, lesen Sie in Was ist mein Unternehmen wert?.

    Der Rechner und das Handbuch ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung und keine anerkannte Unternehmensbewertung. Für die wirtschaftliche Einordnung steht IGCP zur Verfügung — steuerliche und rechtliche Aspekte erarbeiten wir gemeinsam mit Ihrem Steuerberater und Rechtsanwalt.

    Für Gesellschafter einer GmbH sind zusätzlich die formalen und steuerlichen Besonderheiten der Rechtsform relevant — notarielle Anteilsabtretung, Vinkulierung, § 17 EStG, § 8b KStG. Diese Themen beleuchten wir auf der Seite GmbH verkaufen.

    Häufige Fragen

    Wie berechne ich den Wert meines Unternehmens?
    In der Praxis hat sich für KMU das Multiplikatorverfahren auf Basis des bereinigten EBITDA etabliert: bereinigtes EBITDA mal branchenüblichem Multiple, abzüglich der Verbindlichkeiten. Daneben kommen Ertragswert- und DCF-Verfahren zum Einsatz, die zukünftige Erträge auf den heutigen Wert abzinsen. Eine belastbare Bewertung kombiniert mehrere Verfahren zu einer plausiblen Bandbreite.
    Ersetzt der Rechner eine Bewertung nach IDW S 1 oder KFS/BW 1?
    Nein. Der Rechner liefert eine indikative Wertbandbreite nach dem Multiplikatorverfahren zur ersten Orientierung. Bewertungen nach IDW S 1 (Deutschland) oder KFS/BW 1 (Österreich) setzen die Analyse von Planung, Vertragslage und weiteren Unterlagen voraus, die ein Online-Rechner nicht leistet. Für Entscheidungen mit Tragweite ist eine anerkannte Unternehmensbewertung erforderlich.
    Was ist meine Firma wert?
    Den Wert bestimmen vor allem nachhaltige Ertragskraft, Branche, Wachstumsperspektive, Inhaberabhängigkeit und Kundenstruktur. Der Online-Rechner liefert eine erste Orientierung. Eine belastbare Aussage entsteht erst durch eine fundierte Bewertung mit bereinigtem EBITDA, geprüfter Planung und Vergleichstransaktionen aus der jeweiligen Branche.
    Was kostet eine professionelle Unternehmensbewertung?
    Das hängt vom Zweck und der Tiefe ab — eine indikative Wertbandbreite zur internen Standortbestimmung ist deutlich günstiger als ein detailliertes Bewertungsgutachten für gerichtliche oder steuerliche Zwecke. Ein unverbindliches Erstgespräch zur Einordnung Ihres Anliegens ist bei IGCP kostenlos.
    Welches Verfahren ist für KMU üblich?
    Bei kleinen und mittleren Unternehmen dominieren Markt-Multiplikatoren auf EBITDA in Kombination mit vereinfachten Ertragswert- bzw. DCF-Modellen. Der Substanzwert dient meist als Untergrenze. Käufer und Banken erwarten in der Regel mehrere Verfahren parallel, um die Wertbandbreite zu plausibilisieren.
    Warum erscheint die Wertbandbreite erst nach Eingabe meiner E-Mail-Adresse?
    Die Berechnung läuft in Ihrem Browser. Die Wertbandbreite wird angezeigt, sobald Sie Ihre E-Mail-Adresse angegeben und der Verarbeitung zugestimmt haben; sie wird Ihnen zusätzlich per E-Mail zugesandt. Wofür die Angaben verwendet werden, steht im Einwilligungstext direkt am Formular und in der Datenschutzerklärung.
    Kann ich den Wert auch über den Umsatz schätzen?
    Für einen groben Plausibilitätscheck ja, belastbar ist das nicht. Umsatz-Multiples schwanken stark nach Branche: Laut KfW Research reichen die FINANCE-Umsatz-Multiples (Stand November 2025, Unternehmen unter 20 Mio. Euro Umsatz) von durchschnittlich 25 bis 50 % des Jahresumsatzes (Bau/Handwerk) bis 160 bis 249 % (Pharma); im ungewichteten Mittel liegt der Kaufpreis nach Experteneinschätzung bei 69 bis 112 % des Jahresumsatzes. Weil der Umsatz nichts über die Ertragskraft sagt, arbeitet dieser Rechner mit dem bereinigten EBITDA. Quelle: KfW Research, Fokus Volkswirtschaft Nr. 526, 9. Januar 2026 (Tabelle 2), abgerufen am 06.10.2026.

    Wenn Sie eine belastbare Einordnung Ihres Unternehmenswertes brauchen, sprechen Sie unverbindlich und vertraulich mit uns.