In zwei Minuten zur ersten Einordnung: branchenspezifische EBITDA-Multiplikatoren, justiert nach Größe, Wachstum und Inhaberabhängigkeit. Keine Anmeldung, keine Datenspeicherung.
Ein Online-Rechner liefert eine erste Orientierung — nicht mehr und nicht weniger. Banken, Finanzierungspartner und Investoren akzeptieren keine Online-Rechner. Für Finanzierung, Nachfolge oder Verkauf braucht es eine professionell erstellte, anerkannte Unternehmensbewertung mit bereinigtem EBITDA, plausibilisierter Planung, Vergleichstransaktionen und nachvollziehbarer Methodik.
Professionelle Bewertung anfragenPraxisleitfaden für Unternehmerinnen, Unternehmer und Berater - fundiert, verständlich und sofort anwendbar.
Der Rechner nutzt das in der Praxis am häufigsten eingesetzte Vorgehen für kleine und mittlere Unternehmen: das Multiplikatorverfahren auf Basis des EBITDA. Aus dem bereinigten EBITDA — also dem operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, korrigiert um Einmaleffekte und ein marktübliches Geschäftsführergehalt — wird mit einem branchenüblichen Multiple der Unternehmenswert (Enterprise Value) abgeleitet. Davon wird die Nettoverschuldung abgezogen, um zum Wert des Eigenkapitals (Equity Value) zu kommen.
Die hinterlegten Multiple-Spannen orientieren sich an realen Transaktionswerten im DACH-Raum und werden anhand drei Faktoren justiert: Unternehmensgröße (kleine Einheiten unter 250.000 EUR EBITDA werden mit einem Größenabschlag bewertet, Einheiten über einer Million EUR mit einem moderaten Aufschlag), Umsatzentwicklung (Wachstum hebt, Rückgang senkt das Multiple) und Inhaberabhängigkeit (je stärker das Geschäft am Inhaber hängt, desto höher der Abschlag). Das Ergebnis ist eine Bandbreite — bewusst keine Punktzahl, weil eine seriöse Bewertung immer mit Unschärfen arbeitet.
Über die reinen Zahlen hinaus entscheiden qualitative Faktoren maßgeblich über die Höhe des Multiples, das ein Käufer tatsächlich zu zahlen bereit ist. Wesentlich sind: nachhaltige Ertragskraft statt einmaliger Ausreißer, eine ausgewogene Kundenstruktur ohne übermäßige Klumpenrisiken, dokumentierte Prozesse, eine qualifizierte zweite Führungsebene und eine plausible Wachstumsperspektive. Auch der Branchenzyklus, die Wettbewerbssituation und Markteintrittsbarrieren spielen eine Rolle.
Welche Hebel besonders wirksam sind und wie man sie strukturiert in den Monaten vor einer Transaktion angeht, beschreiben wir in Unternehmenswert steigern. Die Erfahrung zeigt: Wer ein bis zwei Jahre vor einem geplanten Verkauf an den richtigen Stellen ansetzt, holt am Ende oft mehr heraus als durch Preisverhandlungen am Schluss.
Für eine erste interne Standortbestimmung ist der Rechner gut geeignet. Sobald es um konkrete Entscheidungen mit Tragweite geht — Finanzierung, Nachfolge, Verkauf, Gesellschafterwechsel, Erbregelung —, braucht es eine fundierte Bewertung, die mehrere Verfahren kombiniert, die Planung kritisch würdigt und sich auf belastbare Vergleichsdaten stützt. Eine Übersicht der gängigen Verfahren und ihrer Anwendungsfälle finden Sie unter Unternehmensbewertung. Eine ausführliche Einordnung, was Ihren Unternehmenswert tatsächlich bestimmt, lesen Sie in Was ist mein Unternehmen wert?.
Der Rechner und das Handbuch ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung und keine anerkannte Unternehmensbewertung. Für die wirtschaftliche Einordnung steht IGCP zur Verfügung — steuerliche und rechtliche Aspekte erarbeiten wir gemeinsam mit Ihrem Steuerberater und Rechtsanwalt.
Wenn Sie eine belastbare Einordnung Ihres Unternehmenswertes brauchen, sprechen Sie unverbindlich und vertraulich mit uns.