Der Markt für IT-Dienstleistungen ist einer der am stärksten fragmentierten überhaupt — Tausende inhabergeführte Systemhäuser und Managed-Service-Provider stehen einer wachsenden Zahl von Käufergruppen gegenüber, die gezielt zukaufen. Mehr als 15 % aller IT-Services-Transaktionen der letzten Jahre gingen auf Private-Equity-Investoren zurück, und die Konsolidierung im Managed-Services-Segment setzt sich fort (Quelle: Aventis Advisors, Analyse von über 8.000 IT-Services-Transaktionen 2015–2024). Für Inhaber ist das eine ungewöhnlich gute Ausgangslage — wenn der Betrieb verkaufsfähig aufgestellt ist.
IT-Dienstleister werden in der Regel nach Ergebnis-Multiples bewertet (EV/EBITDA), da das Geschäft früh positive Cashflows liefert. Zur Orientierung aus über 350 Transaktionen mit offengelegten Multiples (Quelle: Aventis Advisors, 2015–2024):
Für ein typisches inhabergeführtes Systemhaus ist also nicht der Branchen-Median entscheidend, sondern die Frage, welche Treiber den eigenen Multiple nach oben schieben:
Eine seriöse Unternehmensbewertung ersetzt diese Orientierungswerte nicht — sie ergibt sich aus Zahlen, Vertragsbasis und Käufersituation im Einzelfall.
Im Zentrum der Due Diligence stehen die Serviceverträge: Rekurrenz, Laufzeiten, Margen je Vertrag und die Frage, wie viel Umsatz tatsächlich wiederkehrend ist — Käufer rechnen Projektumsatz konsequent heraus. Dazu kommen Mitarbeiterbindung (Fluktuation, Gehaltsstruktur, Schlüsselpersonen), der Reifegrad der internen Systeme (Ticketing, Monitoring, Dokumentation) und zunehmend die eigene Cybersecurity-Aufstellung: Wer Kunden absichert, muss im Datenraum zeigen, dass das eigene Haus sauber ist.
Üblich sind Übergangsphasen des Inhabers von 12–24 Monaten sowie teilweise Rückbeteiligungen an der Käufergruppe („Re-Investment") — bei Plattform-Käufen oft ausdrücklich erwünscht und für Verkäufer eine zweite Wertchance.
IGCP Capital Partners begleitet seit über 20 Jahren Unternehmensverkäufe und Nachfolgen — über 100 abgeschlossene Transaktionen, 100 % unabhängig, ohne Bindung an Banken oder Beteiligungsgesellschaften. Im Technologiebereich zuletzt öffentlich: die Begleitung der net-haus GmbH (Software für Facility Management) beim Verkauf an die SINGU-Gruppe 2025.
Während am Markt für einen Unternehmensverkauf üblicherweise 6–12 Monate veranschlagt werden, führen wir strukturierte Prozesse in der Regel in 3–6 Monaten zum Abschluss — diskret, ohne dass Kunden, Mitarbeiter oder Wettbewerber vorzeitig davon erfahren.
Wenn Sie den Verkauf Ihres IT-Unternehmens durchdenken möchten, sprechen Sie vertraulich mit uns — eine erste Einschätzung ist unverbindlich.