Die Immobilienwirtschaft konsolidiert an einer Stelle besonders schnell: bei den Hausverwaltungen. Ihr Geschäftsmodell — langfristige Verwaltungsverträge mit planbaren, wiederkehrenden Honoraren — ist genau das Profil, das Beteiligungsgesellschaften und überregionale Verwaltungsgruppen suchen. Gleichzeitig fehlt in tausenden inhabergeführten Verwaltungen die Nachfolge. Auch Maklerunternehmen mit Bestandsgeschäft und Proptech-Anbieter finden heute strukturierte Käuferkreise. Diese Seite ordnet ein, was Ihr Unternehmen wert ist und wer kauft.
Hausverwaltungen werden über ihre wiederkehrenden Erlöse bewertet: Anzahl und Struktur der verwalteten Einheiten (WEG- vs. Mietverwaltung), Honorarniveau und Vertragslaufzeiten bestimmen die Basis. Zur groben Orientierung liefern die KMU-Marktdaten von NIMBO (Stand Juni 2026) für Dienstleistungsunternehmen: Österreich rund 5,3–6,6x EBIT je nach Größe (Deutschland 4,5–5,6x) — Verwaltungen mit sauberem Bestand liegen wegen der hohen Rekurrenz regelmäßig am oberen Ende. Die Treiber:
Bei Maklerunternehmen zählt der wiederkehrende Anteil (Bestandsvermietung, Verwaltungskopplung) deutlich mehr als das transaktionsabhängige Verkaufsgeschäft. Eine seriöse Unternehmensbewertung ersetzt diese Orientierungswerte nicht — sie ergibt sich aus Bestand, Zahlen und Käufersituation im Einzelfall.
Im Zentrum steht der Verwaltungsbestand: Einheitenzahl, Vertragsqualität, Honorarstruktur, Kündigungen der letzten Jahre und die Konzentration auf einzelne Großeigentümer. Dazu kommen die Übertragbarkeit der Verträge (bei WEG-Verwaltung ist die Bestellung des Verwalters an die Gesellschaft gebunden — beim Share Deal läuft sie weiter, beim Asset Deal sind Neubestellungen durch die Eigentümergemeinschaften nötig; das bestimmt die Dealstruktur), die eingesetzte Software und Datenqualität, offene Abrechnungen sowie Personal und Vollmachten. In Österreich zusätzlich relevant: Die Immobilienverwaltung und -vermittlung sind reglementierte Gewerbe — der Käufer braucht einen gewerberechtlichen Geschäftsführer, in der Praxis über Übergangslösungen gut lösbar.
IGCP Capital Partners begleitet seit über 20 Jahren Unternehmensverkäufe und Nachfolgen — über 100 abgeschlossene Transaktionen, 100 % unabhängig, ohne Bindung an Banken oder Beteiligungsgesellschaften. Aus unserer eigenen Praxis kennen wir die Schnittstelle von Immobilien und Digitalgeschäft: 2021 haben wir den Verkauf von Wohnungsboerse.net (PWIB GmbH) an die Scout24 AG begleitet.
Während am Markt für einen Unternehmensverkauf üblicherweise 6–12 Monate veranschlagt werden, führen wir strukturierte Prozesse in der Regel in 3–6 Monaten zum Abschluss — diskret, ohne dass Eigentümer, Mitarbeiter oder Wettbewerber vorzeitig davon erfahren.
Wenn Sie den Verkauf Ihrer Hausverwaltung oder Ihres Immobilienunternehmens durchdenken möchten, sprechen Sie vertraulich mit uns — eine erste Einschätzung ist unverbindlich.