Die Tiermedizin gehört europaweit zu den am intensivsten konsolidierenden Gesundheitsbranchen: Internationale Klinikgruppen und Beteiligungsgesellschaften kaufen seit Jahren Kleintierpraxen, Tierkliniken und Fachzentren zu — getrieben vom wachsenden Heimtiermarkt, steigenden Ansprüchen der Tierhalter und dem Engpass an Tierärztinnen und Tierärzten. Gleichzeitig sucht eine große Zahl niedergelassener Praxisinhaber eine Nachfolge, die klassisch — durch Übergabe an eine Kollegin oder einen Kollegen — immer seltener gelingt. Für Inhaber gut geführter Praxen und Kliniken bedeutet das eine breite, zahlungskräftige Käuferlandschaft.
Zur Orientierung die KMU-Marktdaten von NIMBO (Stand Juni 2026) für Dienstleistungsunternehmen: Österreich rund 5,3–6,6x EBIT je nach Größe (Deutschland 4,5–5,6x). In der Tiermedizin entscheiden diese Treiber über das Ende der Spanne — professionelle Gruppen bewerten etablierte Kliniken mit stabilen Teams teils darüber:
Eine seriöse Unternehmensbewertung ersetzt diese Orientierungswerte nicht — sie ergibt sich aus Zahlen, Teamstruktur und Käufersituation im Einzelfall.
An erster Stelle steht das Personal: Verträge, Gehaltsniveau, Spezialisierungen und die Frage, wer nach der Übergabe bleibt — in einem Markt, in dem Tierärzte schwerer zu finden sind als Patienten, ist das Team das eigentliche Kaufobjekt. Dazu kommen die Fallzahlen- und Umsatzentwicklung je Behandlungsbereich, die Abrechnungsstruktur, Mietvertrag oder Immobilie (Standortsicherheit!), der Investitionszustand von Geräten und Räumen sowie die berufsrechtlichen Rahmenbedingungen: In Österreich ist die tierärztliche Berufsausübung standesrechtlich geregelt — bei Gesellschaftsstrukturen ist zu klären, wie Eigentum und fachliche Leitung getrennt organisiert werden; professionelle Käufer kennen die zulässigen Modelle und bringen erprobte Strukturen mit. Beim Share Deal laufen Dienstverhältnisse und Verträge unverändert weiter.
IGCP arbeitet seit über 20 Jahren als unabhängige M&A-Beratung und hat mehr als 100 Verkäufe und Nachfolgen begleitet — ohne Bindung an Banken oder Beteiligungsgesellschaften.
Statt der marktüblichen 6–12 Monate liegen strukturierte Prozesse bei uns regelmäßig in 3–6 Monaten zum Signing — diskret geführt, sodass Team, Tierhalter und Wettbewerb erst dann erfahren, wenn Sie es entscheiden.
Praxen und Kliniken in der Rechtsform der GmbH werden über die Anteile übertragen; die Formvorschriften fasst GmbH verkaufen zusammen.
Wenn Sie den Verkauf oder die Nachfolge Ihrer Tierarztpraxis oder Tierklinik durchdenken, sprechen wir vertraulich und unverbindlich mit Ihnen.