Kaum eine Branche wird gerade so sichtbar umgebaut wie der Autohandel: Hersteller stellen auf Agenturmodelle und Direktvertrieb um, große Handelsgruppen kaufen Standorte zu, und die E-Mobilität verändert das Werkstattgeschäft grundlegend. Für Inhaber von Autohäusern und freien Werkstätten ist das kein Grund zur Sorge, aber ein Grund zur Planung: Konsolidierende Käufer suchen aktiv Betriebe — und bezahlen für die richtigen Standorte und Teams gute Preise.
Zur Orientierung die KMU-Marktdaten von NIMBO (Stand Juni 2026): Handelsbetriebe wurden in Österreich je nach Größe mit rund 4,7–5,9x EBIT bewertet (Deutschland 4,0–5,0x), Dienstleistungsbetriebe — dazu zählen Werkstätten — mit rund 5,3–6,6x EBIT (Deutschland 4,5–5,6x). Im KFZ-Gewerbe entscheiden aber vor allem branchenspezifische Faktoren über den tatsächlichen Preis:
Eine seriöse Unternehmensbewertung ersetzt diese Orientierungswerte nicht — sie ergibt sich aus Zahlen, Vertragslage und Käufersituation im Einzelfall.
Im Zentrum stehen der Deckungsbeitrag im Aftersales, die Herstellerverträge samt Standards und Investitionsauflagen sowie die Immobiliensituation (Eigentum, Miete, Zustand). Dazu kommen die Qualität des Gebrauchtwagenbestands, die Hochvolt- und E-Kompetenz im Team und — wie überall — die Personenabhängigkeit: Hängen Verkauf und Kundenbeziehungen am Inhaber, wird das eingepreist.
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Während am Markt für einen Unternehmensverkauf üblicherweise 6–12 Monate veranschlagt werden, führen wir strukturierte Prozesse in der Regel in 3–6 Monaten zum Abschluss — diskret, ohne dass Kunden, Mitarbeiter, Hersteller oder Wettbewerber vorzeitig davon erfahren.
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