Die Automobilindustrie baut sich um — und mit ihr ihre Zulieferkette. Für Inhaber von Zulieferbetrieben, Fahrzeugtechnik-Spezialisten und Mobilitätsdienstleistern heißt das zweierlei: Wer vom Verbrenner abhängt, sollte den Verkauf eher früher als später durchdenken, solange Ergebnisse und Auftragsbestand tragen. Und wer in Zukunftsfeldern arbeitet — Elektrifizierung, Leichtbau, Software, Ladeinfrastruktur, Flottendienstleistungen — trifft auf Käufer, die gezielt Kompetenz und Kapazität zukaufen. In beiden Fällen gilt: Der Zeitpunkt und die Käuferauswahl entscheiden über den Preis stärker als in fast jeder anderen Branche.
Für Autohäuser und Werkstätten haben wir eine eigene Seite: Autohäuser & Werkstätten.
Zur Orientierung die KMU-Marktdaten von NIMBO (Stand Juni 2026) für die produzierende Industrie:
Im Automotive-Umfeld entscheidet die Portfoliostruktur über Auf- oder Abschlag zu diesen Werten:
Eine seriöse Unternehmensbewertung ersetzt diese Orientierungswerte nicht — sie ergibt sich aus Zahlen, Portfoliostruktur und Käufersituation im Einzelfall.
Im Zentrum steht die Zukunftsfähigkeit des Produktportfolios: Welche Plattformen und Antriebe beliefern Sie, wie lange laufen die Programme, wie sieht die Nachfolgegeneration aus? Dazu kommen Auftragsbestand und Programmlaufzeiten, Kalkulationsqualität je Teil, Rohstoff- und Energiepreisklauseln, Werkzeugeigentum sowie die Lieferantenkette. Geprüft werden außerdem Zertifizierungen und Kundenfreigaben, der Investitionsstau im Maschinenpark und die Personenabhängigkeit in Vertrieb und Konstruktion. Bei Mobilitätsdienstleistern stehen Vertragsbestand, Flottenzustand und Finanzierungsstruktur im Vordergrund.
Über 20 Jahre unabhängige Transaktionspraxis mit mehr als 100 abgeschlossenen Verkäufen — ohne Bindung an Banken oder Beteiligungsgesellschaften. Grenzüberschreitende Prozesse mit internationalen Strategen sind für uns Alltag; im Automotive-Umfeld ist der Zugang zu ausländischen Käufern häufig der entscheidende Preishebel.
Was am Markt in 6–12 Monaten läuft, führen wir bei sauberer Vorbereitung meist innerhalb von 3–6 Monaten zum Signing — diskret, sodass Kunden, Team und Wettbewerber erst erfahren, wenn der Deal steht.
Ist der Betrieb als GmbH geführt, laufen Abtretung und Besteuerung über den Anteilsverkauf — siehe GmbH verkaufen.
Wenn Sie eine Nachfolgelösung für Ihr Automotive- oder Mobilitätsunternehmen ausloten möchten, sprechen wir vertraulich und ohne Verpflichtung mit Ihnen.