Leistungen · Strategische Beratung

    M&A Beratung — strategisch, unabhängig, auf Augenhöhe.

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    • Seit über 15 Jahren für inhabergeführte Unternehmen
    • Mehr als 100 abgeschlossene Transaktionen
    • 100 % unabhängig — keine Bank, kein Fonds
    • Vertraulich ab dem ersten Gespräch

    Nicht jede Beratung muss in eine Transaktion münden. Häufig brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer zunächst einen erfahrenen Sparringspartner: jemanden, der die Optionen kennt, ehrlich einordnet und mitdenkt, ohne aus Eigeninteresse zum Verkauf zu drängen. Genau dafür gibt es unsere strategische Beratung.

    IGCP Capital Partners begleitet seit über 15 Jahren Eigentümerinnen und Eigentümer im DACH-Raum bei Unternehmensnachfolge, Unternehmensverkauf, Investorensuche und Kaufpreismaximierung — als klassische, unabhängige M&A-Beratung (M&A Advisory). In mehr als 100 begleiteten Transaktionen haben wir gesehen, was gut funktioniert — und was häufig schiefgeht, wenn strategische Vorarbeit fehlt. Wir sind 100 % unabhängig und arbeiten ausschließlich im Interesse unserer Mandanten. Für Anfragen aus Deutschland finden Sie Kontext auf der Seite M&A Berater Deutschland.

    Beratung vor der Transaktion

    Bevor ein Verkaufs- oder Beteiligungsprozess startet, sollten die strategischen Optionen geklärt sein: Soll überhaupt verkauft werden? Wenn ja, an welchen Käuferkreis und mit welchem Zeithorizont? Welche Alternativen — Minderheitsbeteiligung, MBO, Holding-Lösung — gibt es? Was wäre der Preis der Untätigkeit?

    Diese Fragen klären wir mit unseren Mandanten in Ruhe und ohne Verkaufsdruck. Häufig ergibt sich aus dieser Analyse, dass der richtige Zeitpunkt für eine Transaktion noch nicht gekommen ist — oder dass zunächst Vorarbeiten im Unternehmen sinnvoller sind als ein sofortiger Prozessstart. In beiden Fällen ist das ein gutes Ergebnis. Beratung heißt für uns nicht, einen Deal herbeizureden, sondern die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit vorzubereiten.

    Was ein M&A-Berater konkret leistet

    Der Begriff M&A-Beratung wird für sehr unterschiedliche Tätigkeiten verwendet. Wir meinen damit die kaufmännische Führung einer Transaktion von der Vorbereitung bis zum Closing — nicht die Vermittlung von Adressen.

    Analyse und Einordnung

    Am Anfang steht eine nüchterne Bestandsaufnahme: Ertragslage und deren Qualität, Abhängigkeiten, Marktstellung, realistische Wertbandbreite, denkbare Käufer- oder Investorenkreise. Daraus ergibt sich, ob ein Prozess jetzt sinnvoll ist — und mit welcher Zielsetzung.

    Vorbereitung und Unterlagen

    Teaser, Information Memorandum, Planrechnung und Datenraum entstehen vor der ersten Ansprache. Wer Unterlagen erst erstellt, wenn ein Interessent fragt, verliert Tempo und Glaubwürdigkeit zugleich.

    Ansprache, Verhandlung, Prozesssteuerung

    Wir sprechen die ausgewählten Adressen an, halten die Vertraulichkeit, sammeln indikative Angebote ein, machen sie vergleichbar und verhandeln die kommerziellen Eckpunkte. Über den gesamten Prozess halten wir den Zeitplan zusammen und sorgen dafür, dass mehrere Optionen so lange wie möglich offen bleiben.

    Was nicht in unserem Leistungsumfang liegt

    Wir sind keine Rechtsanwälte, keine Steuerberater und keine Wirtschaftsprüfer. Vertragsdokumentation, steuerliche Strukturierung und prüferische Durchsicht der Zahlen übernehmen die dafür zugelassenen Berufsträger. Wir koordinieren diese Beteiligten, ersetzen sie aber nicht.

    Gesellschafterwechsel und Umstrukturierung

    Eigentümerunternehmen verändern sich — manchmal still und schrittweise, manchmal in einem klar definierten Wechsel. Auszahlung einzelner Gesellschafter, Eintritt der nächsten Generation, Trennung von Familienstämmen, Bündelung mehrerer Beteiligungen in einer Holding: Solche Vorgänge berühren Bewertung, Finanzierung, Governance und Steuern gleichermaßen.

    Wir begleiten diese Prozesse als wirtschaftlicher Berater und Verhandlungsführer — gemeinsam mit dem Steuerberater und Rechtsanwalt, die die steuerliche und rechtliche Umsetzung verantworten. Ziel ist eine Lösung, die innerfamiliär oder unter Gesellschaftern trägt und das Unternehmen handlungsfähig hält.

    Sparringspartner auf Augenhöhe

    Eigentümerinnen und Eigentümer treffen die wirklich großen Entscheidungen meist allein. Eine zweite, unabhängige Meinung in solchen Momenten ist oft wertvoller als jede umfangreiche Studie. Wir verstehen unsere Rolle in der laufenden Beratung als die eines erfahrenen Sparringspartners: zuhören, einordnen, nachfragen, Optionen aufzeigen — und die Entscheidung beim Unternehmer lassen.

    Konkret heißt das: regelmäßige vertrauliche Gespräche zur Standortbestimmung, fundierte Einschätzung anlassbezogener Themen (Beteiligungsangebote, Kaufanfragen, Bewertungsfragen), Vorbereitung größerer Gesellschafter- oder Beiratsentscheidungen. Ohne Mandatsdruck, ohne versteckte Eigeninteressen.

    Strategische Optionen im Überblick

    Zwischen „weitermachen wie bisher" und „vollständig verkaufen" liegen mehr Wege, als in der Praxis genutzt werden. Die folgenden Optionen sind die in inhabergeführten Unternehmen häufigsten.

    Vollständiger Verkauf

    Der klare Schnitt: Alle Anteile gehen an einen strategischen Käufer oder Finanzinvestor über. Das bringt in der Regel den höchsten Erlös auf einen Schlag, beendet aber auch die unternehmerische Rolle — in vielen Fällen nach einer Übergangsphase von einigen Monaten bis zu zwei Jahren.

    Teilverkauf mit Rückbeteiligung

    Ein Investor übernimmt die Mehrheit, der Inhaber bleibt mit einem Anteil beteiligt und partizipiert an der weiteren Wertentwicklung. Wirtschaftlich attraktiv, wenn das Unternehmen noch erkennbares Wachstumspotenzial hat — verlangt aber die Bereitschaft, nicht mehr allein zu entscheiden.

    MBO und MBI

    Beim Management-Buy-out übernimmt das vorhandene Führungsteam, beim Management-Buy-in ein externer Manager. Beides erhält die Eigenständigkeit des Unternehmens und ist kulturell oft die schonendste Lösung; die Grenze liegt regelmäßig in der Finanzierungskraft der Übernehmer.

    Holding- und Familienlösungen

    Bündelung mehrerer Beteiligungen, Trennung von Familienstämmen, Übertragung an die nächste Generation unter Beibehaltung von Kontrollrechten: Solche Strukturen lösen keine unternehmerischen Probleme, können aber Gesellschafterkonflikte entschärfen und Vermögen ordnen.

    Bewusst nichts tun

    Auch das ist eine Entscheidung — und manchmal die richtige. Sie wird nur dann zum Problem, wenn sie nicht bewusst getroffen, sondern durch Aufschieben herbeigeführt wird. Der Preis der Untätigkeit zeigt sich meist erst, wenn Gesundheit, Markt oder Nachfolgersituation die Wahl einschränken.

    Konkretisiert sich daraus ein Verkauf, beschreibt Unternehmen verkaufen den Prozess. Geht es um die Vorbereitung über mehrere Jahre, ist Exit vorbereiten die passende Seite.

    Exit-Readiness: das Unternehmen verkaufsfähig machen

    Der größte Wertunterschied entsteht nicht in der Verhandlung, sondern in den zwei bis drei Jahren davor. Vier Stellhebel wirken dabei am stärksten.

    Inhaberabhängigkeit reduzieren

    Je mehr Kundenbeziehungen, technisches Wissen und Entscheidungen an einer Person hängen, desto weniger ist das Unternehmen ohne diese Person wert. Der Aufbau einer zweiten Führungsebene ist der wirksamste einzelne Werthebel — und derjenige, der am längsten braucht.

    Zahlenqualität und Reporting

    Monatliche Auswertungen, saubere Abgrenzungen, eine nachvollziehbare Überleitung vom Jahresabschluss zum bereinigten Ergebnis. Käufer schließen von der Qualität der Zahlen auf die Qualität der Führung; wo Zahlen erst auf Nachfrage entstehen, wird Risiko unterstellt und eingepreist.

    Verträge und Strukturen ordnen

    Kunden- und Lieferantenverträge schriftlich und aktuell, gewerbliche Schutzrechte auf die Gesellschaft eingetragen, Miet- und Leasingverträge geordnet, Verträge mit nahestehenden Personen zu marktüblichen Konditionen. Formale Lücken vernichten selten Wert, verzögern den Prozess aber zuverlässig.

    Ertragsqualität verbessern

    Wiederkehrende Erlöse, breitere Kundenbasis, geringere Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten, stabile Margen über mehrere Jahre. Bewertungsaufschläge entstehen nicht durch einen guten Jahresabschluss, sondern durch die belegbare Wiederholbarkeit des Ergebnisses. Wie sich das auf den Multiplikator auswirkt, erläutern wir in EBITDA-Multiplikatoren nach Branche.

    M&A-Berater, Unternehmensmakler, Nachfolgebörse: die Unterschiede

    Die Anbieter am Markt unterscheiden sich weniger im Versprechen als in der tatsächlichen Arbeitsweise. Die Abgrenzung lohnt sich, bevor ein Mandat vergeben wird.

    M&A-Berater

    Führt den Prozess kaufmännisch: Vorbereitung, Bewertung, Käuferansprache, Verhandlung, Koordination der Due Diligence. Arbeitet mandatsbezogen für eine Seite und wird üblicherweise über eine Kombination aus Retainer und Erfolgsprovision vergütet.

    Unternehmensmakler und Verkaufsportale

    Vermitteln Kontakte, häufig über Inserate und Datenbanken. Das kann bei kleinen Volumina funktionieren, führt aber zu einer breiten Streuung der Information und selten zu einem echten Bieterwettbewerb. Die Diskretion ist strukturell schwerer zu wahren.

    Nachfolgebörsen

    Öffentliche oder halböffentliche Plattformen mit niedriger Einstiegshürde. Sinnvoll als zusätzlicher Kanal für sehr kleine Einheiten; für ein Unternehmen mit relevantem Ertrag ist der Preis dieser Reichweite jedoch die Sichtbarkeit gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Wettbewerbern. Eine Gegenüberstellung findet sich in Nachfolgebörse oder M&A-Berater?.

    Banken und Investmentbanken

    Im größeren Segment aktiv, häufig mit standardisierten Prozessen und mehreren Hierarchieebenen im Team. Für inhabergeführte Unternehmen im Mittelstand ist die entscheidende Frage nicht die Größe des Hauses, sondern wer das Mandat tatsächlich führt. Worauf bei der Auswahl zu achten ist, beschreiben wir in M&A-Berater auswählen.

    Mandat, Honorar und Zusammenarbeit

    Wie ein Berater vergütet wird, bestimmt sein Verhalten im Prozess. Deshalb gehört die Honorarstruktur an den Anfang des Gesprächs, nicht ans Ende.

    Retainer und Erfolgsprovision

    Üblich ist eine Kombination aus einem laufenden Grundhonorar für die Vorbereitungs- und Prozessarbeit und einer Erfolgsprovision, die erst bei Abschluss der Transaktion fällig wird. Der Retainer stellt sicher, dass die aufwendige Vorarbeit tatsächlich geleistet wird; die Erfolgskomponente richtet die Interessen auf das Ergebnis aus.

    Reines Erfolgshonorar

    Ein Modell ohne jede Grundvergütung klingt für den Auftraggeber zunächst risikolos. In der Praxis führt es dazu, dass Aufwand in die Ansprache statt in die Vorbereitung fließt und der Berater auf schnellen Abschluss statt auf das beste Ergebnis drängt. Wer diese Struktur wählt, sollte sich der Anreizwirkung bewusst sein.

    Exklusivität und Laufzeit

    Mandate werden üblicherweise exklusiv und mit einer festen Laufzeit vergeben. Das ist sachgerecht: Ein Prozess, den mehrere Berater parallel betreiben, streut Informationen und beschädigt die Position gegenüber Käufern. Kündigungsfristen und die Behandlung bereits angesprochener Kandidaten nach Mandatsende gehören schriftlich geregelt.

    Wer das Mandat tatsächlich führt

    Die praktisch wichtigste Frage vor der Beauftragung: Wer sitzt in den Verhandlungen am Tisch — die Person aus dem Erstgespräch oder ein nachgeordnetes Team? Bei uns werden Mandate auf Partnerebene geführt und nicht durchgereicht.

    M&A Beratung in Österreich und Deutschland: Standorte und Ansprechpartner

    IGCP Capital Partners hat ihren Sitz in Wien und begleitet Mandate in ganz Österreich und Deutschland. Wir unterhalten bewusst kein Filialnetz: Käufer und Investoren für ein Unternehmen aus Vorarlberg sitzen so oft in Bayern oder Zürich wie in Wien, und ein Verkaufsprozess wird nicht vom Standort des Beraters entschieden, sondern von seinem Zugang zu den richtigen Gegenparteien und von der Qualität der Vorbereitung. Termine finden bei den Mandanten vor Ort, in Wien oder digital statt.

    Für Österreich beschreibt M&A Berater Wien unsere Arbeit vor Ort; den österreichischen Nachfolgemarkt ordnet Unternehmensnachfolge Österreich ein. Für Deutschland finden Sie den Rahmen unter M&A Berater Deutschland sowie auf unseren Seiten zu den wichtigsten Wirtschaftsräumen: Frankfurt, München, Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Stuttgart und Dortmund.

    Die häufigsten Fehler in der Vorbereitung

    Erstens: zu spät anfangen. Die wirksamen Werthebel — Inhaberabhängigkeit, Zahlenqualität, Ertragsstabilität — brauchen Jahre, keine Monate.

    Zweitens: die Bewertung als Ausgangspunkt statt als Ergebnis behandeln. Ein Wunschpreis, der nicht aus den Zahlen ableitbar ist, kostet in der Verhandlung Glaubwürdigkeit für alle übrigen Aussagen.

    Drittens: nur mit einem Interessenten sprechen. Ohne Alternative gibt es keine Verhandlungsposition — und der Gegenüber weiß das.

    Viertens: das operative Geschäft während des Prozesses vernachlässigen. Ein Ergebniseinbruch im laufenden Verfahren ist der teuerste denkbare Zeitpunkt für schlechte Zahlen.

    Fünftens: die eigene Rolle nach der Transaktion nicht klären. Wer nicht vorher definiert, wie lange er bleibt und worüber er entscheidet, verhandelt darüber später aus der schwächeren Position.

    Sechstens: die Vertraulichkeit unterschätzen. Informationen, die einmal im Markt sind, lassen sich nicht zurückholen — und sie erreichen Kunden und Mitarbeiter zuverlässig schneller als jede geplante Kommunikation.

    Häufige Fragen

    Wann lohnt sich ein M&A-Berater?
    Ein M&A-Berater lohnt sich, sobald die Entscheidung über Verkauf, Nachfolge, Investorenbeteiligung oder Zukauf grundsätzlich im Raum steht — auch wenn noch nichts entschieden ist. Die Vorbereitungsphase bestimmt das spätere Ergebnis entscheidend: realistische Bewertung, saubere Unterlagen, klare Ziele. Wer erst beim konkreten Käufer am Tisch denkt, einen Berater zu brauchen, hat den größten Hebel meist schon verschenkt.
    Was unterscheidet IGCP von großen Häusern?
    Wir konzentrieren uns konsequent auf den DACH-Raum und arbeiten unabhängig — ohne Bindungen an Banken, Investoren oder eigene Fonds. Mandate werden auf Partnerebene geführt, nicht durchgereicht. Das passt zu Eigentümerunternehmen, die einen Sparringspartner auf Augenhöhe brauchen, der Branchenrealität und Eigentümerperspektive teilt.
    Wie vertraulich ist eine Erstberatung?
    Ein Erstgespräch ist strikt vertraulich und unverbindlich — vor Aufnahme eines Mandats werden auf Wunsch Vertraulichkeitsvereinbarungen unterzeichnet. Wir besprechen Situation, Optionen und Vorgehensweise, ohne dass daraus Verpflichtungen entstehen. Diskretion ist in unserem Geschäft kein Service-Argument, sondern Grundvoraussetzung.
    Was macht ein M&A-Berater genau?
    Ein M&A-Berater führt eine Transaktion kaufmännisch: Er analysiert Ausgangslage und Wertbandbreite, bereitet Teaser, Information Memorandum und Datenraum auf, spricht Käufer oder Investoren an, sammelt indikative Angebote ein und macht sie vergleichbar, verhandelt die kommerziellen Eckpunkte und koordiniert Due Diligence und Zeitplan bis zum Closing. Nicht dazu gehören die Vertragsdokumentation, die steuerliche Strukturierung und die prüferische Durchsicht der Zahlen — das übernehmen Rechtsanwalt, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, die der M&A-Berater koordiniert, aber nicht ersetzt.
    Was kostet eine M&A-Beratung?
    Üblich ist eine Kombination aus einem laufenden Grundhonorar für die Vorbereitungs- und Prozessarbeit und einer Erfolgsprovision, die erst bei Abschluss der Transaktion fällig wird. Die konkrete Höhe hängt von Transaktionsgröße, Komplexität und Umfang der Begleitung ab und wird vor Mandatsbeginn schriftlich vereinbart. Modelle ohne jede Grundvergütung klingen risikolos, verschieben den Aufwand aber von der Vorbereitung in die schnelle Ansprache — wer sie wählt, sollte sich der Anreizwirkung bewusst sein.
    Wann sollte ich einen M&A-Berater einschalten?
    Sinnvollerweise deutlich bevor ein konkreter Käufer am Tisch sitzt. Die wirksamen Werthebel — Reduktion der Inhaberabhängigkeit, Zahlenqualität, Stabilität der Erträge, geordnete Verträge — brauchen ein bis drei Jahre. Wer erst beim ersten Kaufangebot beginnt, verhandelt über einen Zustand, den er nicht mehr verändern kann. Ein Erstgespräch ist auch dann sinnvoll, wenn noch gar nichts entschieden ist; häufig ist das Ergebnis einer solchen Analyse, dass zunächst Vorarbeiten sinnvoller sind als ein sofortiger Prozessstart.
    Welche Alternativen zum vollständigen Verkauf gibt es?
    Zwischen Weitermachen und vollständigem Verkauf liegen mehrere Wege: der Teilverkauf mit Rückbeteiligung, bei dem ein Investor die Mehrheit übernimmt und der Inhaber an der weiteren Wertentwicklung partizipiert; das Management-Buy-out durch das vorhandene Führungsteam oder das Management-Buy-in durch einen externen Manager; die Minderheitsbeteiligung eines Investors ohne Kontrollwechsel; sowie Holding- und Familienlösungen zur Ordnung von Gesellschafterverhältnissen. Welche Option passt, hängt von Zielsetzung, Zeithorizont, Finanzierungskraft möglicher Übernehmer und der Bereitschaft ab, Entscheidungen künftig zu teilen.

    Wenn Sie eine unabhängige Einschätzung zu Ihrer aktuellen Situation suchen, nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf.

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