Kein Feld im Handwerk konsolidiert derzeit so schnell wie die Gebäudetechnik: Sanitär, Heizung, Klima (international: HVAC), Elektroinstallation und technische Gebäudeausrüstung stehen im Zentrum von Energiewende und Fachkräftemangel — und damit im Zentrum der Buy-and-Build-Strategien von Beteiligungsgesellschaften und Energiekonzernen. Wärmepumpe, Photovoltaik und Gebäudeautomation treiben eine planbare Nachfrage, für die es zu wenige Betriebe gibt. Für Inhaber von SHK-, Elektro- und TGA-Unternehmen ist das die beste Verkäuferposition seit Jahren.
Als Oberkategorie behandeln wir das breite Handwerk unter Handwerksbetrieb verkaufen; Hoch-, Tief- und Rohbau sind unter Bauunternehmen verkaufen separat abgebildet.
Auch Energieberatungen sind Teil dieses Markts: Sie werden von Gebäudetechnik-Gruppen und Ingenieurdienstleistern als vorgelagerte Kundenzugangs-Stufe zugekauft.
Zur Orientierung die KMU-Marktdaten von NIMBO (Stand Juni 2026) für Handwerk/Bau:
Gut positionierte Gebäudetechnik-Betriebe liegen im Rollup-Umfeld regelmäßig am oberen Ende dieser Spannen — entscheidend sind:
Eine seriöse Unternehmensbewertung ersetzt diese Orientierungswerte nicht — sie ergibt sich aus Zahlen, Vertragsbasis und Käufersituation im Einzelfall.
Im Zentrum stehen die Serviceverträge (Anzahl, Laufzeiten, Margen) und der Anteil wiederkehrender Erlöse am Umsatz, die Qualifikationsstruktur des Teams (Zertifizierungen für Wärmepumpe, Kälte, PV, Gebäudeautomation) und der Auftragsbestand samt Kalkulationsqualität. Dazu kommen Gewährleistungsrisiken, der Zustand von Fuhrpark und Werkstatt sowie die gewerberechtliche Situation: In Österreich sind SHK und Elektrotechnik reglementierte Gewerbe — der Käufer braucht einen Befähigungsnachweis bzw. gewerberechtlichen Geschäftsführer, was in der Praxis über Übergangslösungen gut lösbar ist (Verkäufer oder Meister aus dem Team bleibt übergangsweise gewerberechtlicher GF).
IGCP arbeitet seit über 20 Jahren als unabhängige M&A-Beratung und hat mehr als 100 Verkäufe und Nachfolgen begleitet — ohne Bindung an Banken oder Beteiligungshäuser. Gerade im Rollup-Umfeld zahlt sich ein strukturierter Prozess aus: Wer nur mit einer einzigen Plattform spricht, verschenkt den Wettbewerbseffekt mehrerer Bieter.
Was der Markt üblicherweise mit 6–12 Monaten kalkuliert, führen wir bei sauberer Vorbereitung meist innerhalb von 3–6 Monaten zum Signing — leise geführt, sodass Auftraggeber, Monteure und der Wettbewerb erst dann informiert werden, wenn Sie es entscheiden.
Ist der Betrieb als GmbH organisiert, laufen Abtretung und Gesellschafterliste über den Anteilsverkauf — siehe GmbH verkaufen.
Wenn Sie eine Nachfolgelösung für Ihren SHK-, Elektro- oder TGA-Betrieb durchdenken, sprechen wir vertraulich und unverbindlich mit Ihnen.