Der Bau ist eine Branche der Gegensätze: konjunktursensibel im Neubau, stabil in Sanierung, Infrastruktur und technischem Ausbau. Genau dort — in der technischen Gebäudeausrüstung, im Ausbau und in spezialisierten Bauleistungen — konsolidieren Käufergruppen seit Jahren. Für Inhaber von Bauunternehmen ohne Nachfolge gilt: Verkäuflich ist, wer Auftragsbestand, Team und saubere Gewährleistungssituation vorweisen kann. Der Rest ist Vorbereitungssache.
Zur Orientierung die KMU-Marktdaten von NIMBO (Stand Juni 2026) für Handwerk/Bau:
Am Bau entscheiden darüber hinaus branchenspezifische Faktoren:
Eine seriöse Unternehmensbewertung ersetzt diese Orientierungswerte nicht — sie ergibt sich aus Zahlen, Auftragslage und Käufersituation im Einzelfall.
Im Zentrum stehen die Auftragskalkulationen (Nachkalkulation abgeschlossener Projekte, Claims und Nachträge), offene Gewährleistungen samt Rückstellungen, Bürgschafts- und Avallinien sowie ARGE-Beteiligungen und deren Haftungen. Dazu kommen die Personalstruktur inklusive anstehender Pensionierungen, Subunternehmerketten und deren vertragliche Absicherung sowie — wie überall — die Personenabhängigkeit: Hängen Akquise und Kalkulation am Inhaber, wird das eingepreist. In Österreich zusätzlich relevant: Die Baumeister-Gewerbeberechtigung erfordert einen gewerberechtlichen Geschäftsführer — wie im Handwerk in der Praxis über Übergangslösungen gut lösbar.
IGCP Capital Partners begleitet seit über 20 Jahren Unternehmensverkäufe und Nachfolgen — über 100 abgeschlossene Transaktionen, 100 % unabhängig, ohne Bindung an Banken oder Beteiligungsgesellschaften.
Während am Markt für einen Unternehmensverkauf üblicherweise 6–12 Monate veranschlagt werden, führen wir strukturierte Prozesse in der Regel in 3–6 Monaten zum Abschluss — diskret, ohne dass Auftraggeber, Mitarbeiter oder Wettbewerber vorzeitig davon erfahren.
Wenn Sie den Verkauf Ihres Bauunternehmens durchdenken möchten, sprechen Sie vertraulich mit uns — eine erste Einschätzung ist unverbindlich.