Cybersecurity und Künstliche Intelligenz sind die beiden Tech-Felder, in denen Käufer derzeit am gezieltesten zukaufen: Sicherheitsdienstleister, weil regulatorischer Druck (NIS2, DORA) und Bedrohungslage eine strukturell wachsende Nachfrage schaffen — und spezialisierte KI- und Data-Teams, weil Know-how und Referenzprojekte am Markt kaum aufzubauen sind. Für Inhaber solcher Unternehmen gilt: Gekauft wird nicht nur Umsatz, sondern Kompetenz. Das verändert Bewertung, Käuferkreis und Verhandlungslogik — meist zum Vorteil des Verkäufers. Für klassische IT-Dienstleister und Systemhäuser siehe unsere eigene Seite IT-Dienstleister & MSP.
Die Bewertungslogik hängt vom Geschäftsmodell ab: Dienstleistungsunternehmen werden nach Ergebnis-Multiples bewertet — zur Orientierung lag der Median im IT-Services-M&A bei rund 11x EBITDA (Quelle: Aventis Advisors, 2015–2024), wobei Cybersecurity dort ausdrücklich zu den bevorzugten Segmenten der Käufer zählt. Produktanbieter mit wiederkehrenden Umsätzen werden nach Software-Logik bewertet (SaaS-Median zuletzt rund 3,8x Umsatz; Quelle: Aventis Advisors, 2026). Die Treiber:
Eine seriöse Unternehmensbewertung ersetzt diese Orientierungswerte nicht — sie ergibt sich aus Geschäftsmodell, Zahlen und Käufersituation im Einzelfall.
Im Zentrum stehen Vertragsstruktur und Rekurrenz (Managed Services vs. Projekt), die Qualifikations- und Bindungsstruktur des Teams sowie die eigene Sicherheitsaufstellung — wer Security verkauft, wird im Datenraum selbst geprüft. Bei KI-Unternehmen kommen die Rechte an Modellen, Trainingsdaten und Kundenprojekten dazu (IP-Zuordnung, Open-Source-Lizenzen, Datenschutz), außerdem die Abgrenzung zwischen wiederverwendbarem eigenem IP und kundenspezifischer Arbeit. Earn-Outs und Gründerbindung über 12–24 Monate sind in diesen Feldern üblich — die Bindung des Teams ist regelmäßig der wichtigste Verhandlungspunkt neben dem Preis.
IGCP Capital Partners begleitet seit über 20 Jahren Unternehmensverkäufe und Nachfolgen — über 100 abgeschlossene Transaktionen, 100 % unabhängig, ohne Bindung an Banken oder Beteiligungsgesellschaften. Technologie-Transaktionen inklusive internationaler Käuferansprache gehören zu unserer Praxis — zuletzt öffentlich der Verkauf der net-haus GmbH an die SINGU-Gruppe (2025).
Während am Markt für einen Unternehmensverkauf üblicherweise 6–12 Monate veranschlagt werden, führen wir strukturierte Prozesse in der Regel in 3–6 Monaten zum Abschluss — diskret, ohne dass Kunden, Mitarbeiter oder Wettbewerber vorzeitig davon erfahren.
Wenn Sie den Verkauf Ihres KI- oder Cybersecurity-Unternehmens durchdenken möchten, sprechen Sie vertraulich mit uns — eine erste Einschätzung ist unverbindlich.