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Sie führen ein Unternehmen in Oberösterreich und überlegen, es zu verkaufen oder an einen externen Nachfolger zu übergeben? Diese Seite zeigt, welche Landesförderung 2026 für externe Nachfolgeberatung gilt, worauf Sie bei der Antragstellung achten müssen und wie die IGCP Capital Partners GmbH den Verkauf begleitet.
In Oberösterreich fördert das Land 2026 externe Nachfolgeberatung für Mitglieder der WKOÖ mit 50 Prozent der förderbaren Kosten, höchstens 1.250 Euro; der Antrag muss vor Beratungsbeginn gestellt werden. Für den Verkauf an externe Käufer begleitet die IGCP Capital Partners GmbH von Wien aus Bewertung, Käufersuche und Verhandlung.
Stand: Richtlinie Nachfolgeberatung des Landes Oberösterreich (Stand 18.11.2025), abgerufen am 29.10.2026.
Das Land Oberösterreich fördert für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2026 externe Beratung bei einer Betriebsnachfolge oder Betriebsübergabe. Es handelt sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss nach den De-minimis-Regeln. Die Richtlinie unterscheidet zwei Module: Modul 1 deckt externe Beratung zu rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen sowie zur Unternehmerpersönlichkeit ab. Modul 2 ist die Nachfolge-Rechtsberatung der WKOÖ; sie kostet 625 Euro, Land und WKOÖ tragen gemeinsam höchstens 500 Euro, der Eigenanteil beträgt mindestens 125 Euro. Förderbar sind Kosten ohne Umsatzsteuer und ohne Reisekosten.
| Modul 1: externe Beratung | Modul 2: Nachfolge-Rechtsberatung WKOÖ | |
|---|---|---|
| Förderquote | höchstens 50 Prozent | höchstens 80 Prozent |
| Höchstbetrag je Förderungswerber | 1.250 Euro | 500 Euro |
| Mindestbemessungsgrundlage (netto) | 800 Euro | 625 Euro |
| Antrag | vor Beratungsbeginn, digital über das Förderportal der WKOÖ | vom digitalen Antrag ausgenommen |
Quellen, abgerufen am 29.10.2026: Land Oberösterreich, Nachfolgeberatung 2026, Richtlinie Nachfolgeberatung (Stand 18.11.2025) und WKO Oberösterreich, Übergabe-Coaching. Förderkonditionen können sich ändern; maßgeblich ist die Richtlinie des Landes. Einen Überblick über Beratungsförderungen in weiteren Bundesländern und in Deutschland gibt der Abschnitt Förderung der Beratung zur Exit-Vorbereitung.
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen nach EU-Definition, bei denen die Nachfolge in Oberösterreich stattfindet oder stattgefunden hat, mit bestehender oder geplanter Mitgliedschaft in der WKOÖ und nachweisbarem Beratungsbedarf. Der Nachfolger darf in den letzten sechs Jahren vor der Nachfolge nicht durchgehend ausschließlich selbstständig in derselben Branche tätig gewesen sein; bei Gesellschaften muss er mindestens 25 Prozent direkt halten und handelsrechtlicher Geschäftsführer sein oder werden.
Wichtig für die Praxis: Vorhaben, die vor dem Förderansuchen begonnen wurden, sind nicht förderbar. Das Gesamtbudget von 150.000 Euro, das sich das Programm mit der Gründungsberatung teilt, wird nach dem Prinzip „first come, first served“ vergeben. Ob eine bestimmte Beratungsleistung förderfähig ist, klärt die WKOÖ vor der Antragstellung; IGCP trifft dazu keine Zusage.
Österreichweit gab es laut WKO 2025 insgesamt 8.202 Unternehmensnachfolgen, 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr; bis 2034 stehen laut KMU Forschung Austria rund 52.500 Arbeitgeberbetriebe zur Übergabe an. Werte speziell für Oberösterreich weist die WKO-Statistik in den geprüften Veröffentlichungen nicht aus; sie sind deshalb hier nicht angegeben (nicht gemessen). Den bundesweiten Überblick mit Wegen, Steuer- und Rechtsfragen finden Sie unter Unternehmensnachfolge in Österreich im Überblick.
Quellen, abgerufen am 29.10.2026: WKO Vorarlberg, Neuer Rekord bei Unternehmensnachfolgen (aktualisiert 25.08.2026) und WKO Factsheet Nachfolge (Stand 07/2026).
Fehlt ein Nachfolger in der Familie oder im Management, bleibt der Verkauf an einen strategischen Käufer, an einen Investor oder die Übergabe an die eigene Führung (MBO). Bundesweit erfolgen laut WKO rund 55 Prozent der Übernahmen innerhalb der Familie, mit sinkender Tendenz (KMU Forschung Austria, Stand 2025). Wie sich die Phasen einer Übergabe aneinanderreihen, beschreibt der Beitrag die fünf Phasen einer Unternehmensnachfolge.
Für die übrigen Fälle strukturiert die IGCP Capital Partners GmbH den Prozess: Bewertung, anonymes Profil, Ansprache geeigneter Käufer und Verhandlung bis zum Vertrag. Wie das von der Vorbereitung bis zum Abschluss abläuft, zeigt die Leistung Unternehmen verkaufen von der Vorbereitung bis zum Closing; für die Suche nach einem Übernehmer außerhalb der Familie steht die Leistung externe Unternehmensnachfolge mit M&A-Beratung. Das Mandatsprofil liegt bei inhabergeführten Unternehmen und Nischenunternehmen mit 0,3 bis 30 Mio. Euro Jahresumsatz; ein Verkauf dauert nach Einschätzung von IGCP typischerweise 3 bis 12 Monate, die Vorbereitung eingerechnet (Praxiseinschätzung, keine Statistik, keine Garantie).
Am Anfang steht eine indikative Einordnung des Unternehmenswerts, etwa mit dem kostenlosen Unternehmenswert-Rechner für eine erste Einordnung, gefolgt vom vertraulichen Erstgespräch über die Kontaktseite. Danach folgen Verkaufsunterlagen, Käuferansprache, Verhandlung und Vertragsabschluss. Die IGCP Capital Partners GmbH ist Berater mit Sitz in Wien (Postgasse 14, 1010 Wien), seit 2011 tätig und hat über 100 Transaktionen begleitet (Stand 10/2026); sie ist keine Beteiligungsgesellschaft. Die Seite M&A-Berater am Standort Wien beschreibt, wie die Mandate von dort aus geführt werden.
Kauf- und Verkaufsgesuche aus Österreich, auch zur Nachfolge, stehen in der kostenlosen Nachfolgebörse.
Sprechen wir über Ihr Unternehmen – vertraulich und unverbindlich, bei uns in Wien oder bei Ihnen im Betrieb.