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Die Unternehmenslandschaft in Frankfurt und Rhein-Main ist geprägt von familiengeführten Zulieferern, Industrie- und Dienstleistungsbetrieben. Wenn eine familieninterne Übergabe nicht möglich ist, wird die externe Nachfolge zur zentralen unternehmerischen Aufgabe. IGCP Capital Partners begleitet Sie dabei – vertraulich und unabhängig, mit Sitz in Wien.
Zum IHK-Bezirk Frankfurt am Main gehören nach der Publikation „IHK-Bezirk Frankfurt in Zahlen 2024|2025“ (Stand 1. Januar 2025) 105.241 Unternehmen. Im Handelsregister eingetragen sind davon 47.072, darunter 35.374 GmbH. Die übrigen Mitgliedsunternehmen stehen nicht im Register. Für die Nachfolge ist dieser Unterschied grundlegend: Ein GmbH-Anteil lässt sich beurkunden und auf einen Erwerber übertragen, bei einem nicht eingetragenen Einzelunternehmen werden dagegen Betriebsvermögen, Verträge und Kundenbeziehungen einzeln übergeben.
Nach Branchen verteilt sich der Bezirk so: 66.773 Unternehmen entfallen auf die sonstigen Dienstleistungen, 20.225 auf Handel und Kfz-Gewerbe, 8.617 auf das Produzierende Gewerbe. Die 6.882 Finanz- und Versicherungsunternehmen beschäftigen 102.125 Menschen; insgesamt zählt der Bezirk 856.419 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort (30. Juni 2024). Unsere Einordnung: Wer hier übergibt, ist überwiegend Dienstleister. Der Wert liegt dann in Kundenbeziehungen und Mitarbeitern, und die Käuferfrage lautet, wie sich beides vom Inhaber lösen lässt. Die vergleichsweise kleine Gruppe der Industriebetriebe wird dagegen über Anlagen, Grundstücke und Fertigungstiefe bewertet.
Wie viele Übergaben im Kammerbezirk selbst anstehen, ist nicht gemessen; die IHK weist dafür keine eigene Zahl aus. Die bundesweiten Schätzungen ordnet der Beitrag Unternehmensnachfolge Deutschland ein. Für die Nachfolge-Wege selbst gilt in Rhein-Main das Übliche: familienintern, Management-Buy-out oder -Buy-in, Verkauf an einen strategischen oder finanziellen Käufer – welcher davon trägt, zeigt erst die Prüfung der Zahlen.
Quelle: IHK Frankfurt am Main, „IHK-Bezirk Frankfurt in Zahlen 2024|2025“, Stand 1. Januar 2025 bzw. 30. Juni 2024, abgerufen am 1. Oktober 2026.
Wer im IHK-Bezirk Frankfurt eine Gesellschaft übergibt, landet bei der Registerprüfung nicht automatisch beim Amtsgericht Frankfurt. Nach der Zusammenstellung der IHK ist das Amtsgericht Frankfurt am Main für Eschborn, Frankfurt, Hattersheim, Hofheim, Kriftel, Liederbach und Sulzbach zuständig. Das Amtsgericht Bad Homburg v. d. H. führt das Register für Bad Homburg, Friedrichsdorf, Gräfenwiesbach, Neu-Anspach, Oberursel, Steinbach, Usingen und Wehrheim. Das Amtsgericht Königstein übernimmt Bad Soden, Eppstein, Glashütten, Kelkheim, Königstein, Kronberg, Schmitten, Schwalbach und Weilrod. Flörsheim gehört zum Amtsgericht Wiesbaden.
Im benachbarten Offenbach ist das Amtsgericht Offenbach am Main Registergericht für Offenbach, Langen (Hessen) und Seligenstadt; das Partnerschaftsregister wird dort beim Amtsgericht Frankfurt am Main geführt. Praktisch heißt das: Hält ein Inhaber Betriebs- und Besitzgesellschaft in verschiedenen Gemeinden, liegen die Registerakten schnell bei zwei Gerichten. Aktuelle Registerauszüge, Gesellschafterlisten und Satzungen gehören deshalb vollständig in den Datenraum, bevor ein Käufer sie anfordert. Eine erste Wertindikation liefert der Unternehmenswert-Rechner; beim Übergang der Belegschaft ist § 613a BGB von Anfang an mitzudenken.
Quelle: IHK Frankfurt am Main, Handelsregistereintragung, Zuständigkeiten der Registergerichte; Justiz Hessen, Zuständigkeit des Amtsgerichts Offenbach am Main; beide abgerufen am 1. Oktober 2026.
Frankfurt ist der Finanzplatz des Landes — und das prägt auch die Nachfolge im Mittelstand. Im Rhein-Main-Gebiet sitzen viele Beteiligungsgesellschaften, Family Offices und Banken; wer im Rhein-Main-Gebiet einen Betrieb übergibt, hat kurze Wege zu professionellen Käufern. Zugleich ist die Unternehmenslandschaft breiter, als der Blick auf die Bankentürme vermuten lässt: IT- und Beratungsdienstleister, Logistiker rund um den Flughafen, Handwerk und produzierendes Gewerbe entlang der Achsen nach Mainz, Darmstadt und Hanau.
Die Dichte professioneller Käufer ist Chance und Risiko zugleich. Chance, weil ernsthafte Interessenten schnell gefunden sind. Risiko, weil ein Unternehmer, der einmal im Leben verkauft, hier besonders häufig auf Gegenüber trifft, die Transaktionen im Wochenrhythmus prüfen. Diese Asymmetrie gleicht nur Vorbereitung aus: belastbare Zahlen, ein aufgeräumter Datenraum und eine Unternehmensbewertung, die der Prüfung durch ein Investment-Team standhält.
Orientierung bietet die IHK Frankfurt am Main mit Nachfolgesprechtagen und dem Zugang zur Börse nexxt-change. Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main bietet Mitgliedsbetrieben eine kostenfreie Betriebsbörse und Betriebsberatung. Für die eigentliche Käufersuche gilt: Das Rhein-Main-Gebiet ist polyzentrisch — der passende Erwerber für einen Betrieb in Offenbach kann in Wiesbaden, Mainz oder ganz woanders sitzen. Eine Longlist, die nur die eigene Stadt abdeckt, verschenkt genau den Standortvorteil, den die Region bietet.
Empfohlen ist ein Vorlauf von mehreren Jahren zur Wertsteigerung: erst die Werttreiber stärken und die Inhaberabhängigkeit senken. Dieser Vorlauf ist nicht in der folgenden Gesamtdauer enthalten. Ein Unternehmensverkauf dauert nach Einschätzung von IGCP Capital Partners typischerweise 3 bis 12 Monate, die Vorbereitung eingerechnet (Praxiseinschätzung von IGCP, keine Statistik, keine Garantie). Wie wir Eigentümer dabei begleiten, lesen Sie unter M&A Berater Frankfurt; die Lage im Land ordnet Unternehmensnachfolge Hessen ein, den bundesweiten Rahmen Unternehmensnachfolge Deutschland.
Die IHK Frankfurt am Main bietet einmal im Monat einen Sprechtag Unternehmensnachfolge an. Im vertraulichen Einzelgespräch geben Unternehmens- und Transaktionsberater eine kostenfreie erste Einschätzung. Abgebende Unternehmer reichen vorab einen Fragebogen und die letzten drei Jahresabschlüsse ein. Teilnehmen können Mitgliedsunternehmen der IHK sowie Interessenten, die ein Unternehmen im Kammerbezirk übernehmen wollen; zu diesem gehören neben der Stadt der Hochtaunus- und der Main-Taunus-Kreis. In der Nachfolge-Aktionswoche ergänzt die IHK das Angebot um einen Finanzierungs- und Fördersprechtag, der online stattfindet, und um ein Gesprächsformat ihres Business Women Netzwerks mit Nachfolgerinnen.
Für Handwerksbetriebe ist die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main zuständig. Sie vertritt nach eigenen Angaben mehr als 32.000 Unternehmer und 153.000 Beschäftigte im Handwerk. Ihre Betriebsbörse ist für Mitgliedsbetriebe und Gründer kostenfrei. Die Kammer leitet dabei die Kontaktdaten von Interessenten an den Anbieter weiter und berät außerdem zu Unternehmensbewertung, Übergabekonzept und Förderung.
Auf der Finanzierungsseite ist die Landesförderbank die erste Adresse für den Kaufpreis. Die WIBank, deren Hauptsitz im benachbarten Offenbach liegt, finanziert über das Programm „GuW Hessen (ERP)“ ausdrücklich auch Unternehmensnachfolgen. Möglich sind bis zu 1 Mio. Euro je Vorhaben; Übernahmen laufen über 5, 10 oder 20 Jahre als Ratentilgungsdarlehen. Der Antrag geht über die Hausbank und muss vor dem Beginn des Vorhabens gestellt werden. Fehlen Sicherheiten, kann die Bürgschaftsbank Hessen einspringen. Die klassische Bürgschaft deckt bis zu 80 Prozent eines Investitionskredits ab, höchstens 2 Mio. Euro. Bei der „Bürgschaft ohne Bank“ wenden sich Nachfolger zuerst selbst an die Bürgschaftsbank; bei Nachfolgen ist das bis zu einem Fremdkapitalbedarf von 650.000 Euro möglich. Beide Varianten kosten einmalig 1,5 Prozent und laufend 1,5 Prozent pro Jahr.
Wie ein Management-Buy-out in Frankfurt finanziert werden kann, zeigt der Marktdatenanbieter Dataforce: Im Oktober 2025 übernahmen drei langjährige Führungskräfte über eine neue Erwerbergesellschaft die Mehrheit. Den Kaufpreis sicherten stille Beteiligungen der landeseigenen Beteiligungsgesellschaft BMH aus Hessen Kapital I und der MBG H ab. Der bisherige Mehrheitsgesellschafter blieb mit einer Minderheit beteiligt. Es war bereits das zweite MBO bei dem Unternehmen mit rund 85 Beschäftigten.
Wir unterhalten kein Büro in Frankfurt und geben auch keines vor. IGCP Capital Partners arbeitet von Wien aus überregional im gesamten DACH-Raum. Für Sie als Unternehmer in Rhein-Main heißt das: ein erfahrenes Team, das für Managementpräsentationen, Verhandlungen und Notartermine persönlich vor Ort ist – ohne den Overhead lokaler Repräsentanz. Wer im Rhein-Main-Gebiet seine GmbH verkaufen möchte, sollte § 17 EStG und § 8b KStG früh in die Strukturüberlegungen einbeziehen – das entscheidet über den Nettoerlös.
Weiterführend: methodische Grundlagen finden Sie unter Unternehmensnachfolge, die deutschlandweite Einordnung unter Unternehmensnachfolge Hessen, Unternehmensnachfolge Deutschland und die Verkaufsperspektive unter Unternehmen verkaufen. Für klassische M&A-Themen am Finanzplatz siehe M&A Berater Frankfurt, Investor finden Frankfurt.
Diese Seite ist für die geordnete Nachfolge – die Übergabe Ihres Unternehmens an Familie, Management (MBO/MBI) oder einen externen Nachfolger. Geht es Ihnen stattdessen darum, Kapital oder einen Beteiligungspartner an Bord zu holen, ohne auszusteigen? Dann ist Investor finden Frankfurt richtig. Suchen Sie den Berater, der einen Verkaufs- oder Nachfolgeprozess führt? Dann M&A Berater Frankfurt.
Sprechen wir vertraulich über Ihre Nachfolge in Frankfurt oder Rhein-Main.